Pinto Pedrosa hat das Spielfeld übrigens schon vor ein paar Minuten verlassen, aber der Wechsel lässt auf sich warten. Vielleicht hofft man bei den Gästen auf eine Wunderheilung?
66'
Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld wird vom KSC nur unzureichend geklärt. Oppie kann den Ball im Strafraum annehmen und für Fujita auflegen, der aber aus 18 Metern seinen Schuss deutlich über den Kasten setzt. Hätte eigentlich Zeit gehabt ...
65'
Pinto Pedrosa muss nach einer Grätsche von Ceesay behandelt werden. Ceesay hatte zwar den Ball sauber gespielt, rutschte dann aber durch und verdrehte dabei beim Karlsruher ziemlich heftig das Fußgelenk. Unwahrscheinlich, dass der weitermachen kann.
63'
Fast 70 Prozent Ballbesitz für den KSC nach der Pause, das zeigt, die Gäste haben einen Zahn zugelegt, während sich St. Pauli ein bisschen auf der Führung ausruht.
61'
Die Karlsruher pressen jetzt auch sehr hoch, mit fünf Mann am gegnerischen Strafraum, St. Pauli tut sich noch schwer, diese erste Pressinglinie zu überspielen. Dahinter ist natürlich unheimlich viel Platz.
59'
Der KSC mit seiner besten Phase in dieser Begegnung, drängt die Hamburger jetzt tief in die eigene Hälfte. St. Pauli wirkt fast ein wenig passiv. Hat natürlich gute Konteroptionen.
58'
Nach einem langen Einwurf der Karlsruher wird der Ball vor den Strafraum geklärt und vor die Füße von Bergh, der verdeckt aus der zweiten Reihe draufhält. Der Schuss wird noch zur Ecke abgefälscht, der KSC setzt sich fest.
56'
Wenn man solche Möglichkeiten nicht nutzt, wirds natürlich besonders schwer ...
54'
Riesenchance für Fukuda, der nach einem Steckpass in den Strafraum völlig frei vor Voll auftaucht. Der kommt dem Angreifer entgegen, macht sich ganz breit und kann den Abschluss mit breiter Brust blocken. Den MUSS Fukuda einfach machen. Muss.
54'
Riesenchance für Fukuda, der nach einem Steckpass in den Strafraum völlig frei vor Voll auftaucht. Der kommt dem Angreifer entgegen, macht sich ganz breit und kann den Abschluss mit breiter Brust blocken. Den MUSS Fukuda einfach machen. Muss.
54'
War das schon die Vorentscheidung? So schwer sich hier Karlsruhe in der Offensive tut, könnte man das fast annehmen.
54'
War das schon die Vorentscheidung? So schwer sich hier Karlsruhe in der Offensive tut, könnte man das fast annehmen.
Tooor! ST. PAULI - Karlsruhe 2:0. Smith führt den Freistoß aus. von links mit dem rechten Fuß, damit Sie sich die Flugkurve vorstellen können. Halbhoch, Ritzka hält am Torraumeck den Fuß rein und verlängert neben den langen Pfosten.
51'
Geht eher gemächlich in die zweite Hälfte, ein paar Hamburger Standards in Strafraumnähe, immer ein paar Meter näher am Strafraum. Jetzt ein Freistoß von der linken Strafraumseite.
Wanitzek kassiert Gelb für eine späte Grätsche gegen Pyrka.
48'
Halbzeit
Pause am Millerntor.
47'
Einen langen Ball in die Spitze macht Fukuda gut fest, kann verzögern, bis die Hinterleute nachrücken. Auf der rechten Seite kommt der Ball zu Ofli, dessen Schuss von der Strafraumgrenze noch entscheidend abgefälscht wird. Die folgende Ecke bringt dann nichts ein.
47'
Personell hat sich in der Pause nicht getan, auf beiden Seiten nicht.
47'
Den sichersten Eindruck macht Bernat heute nicht. Die Aktion gerade hätte auch nach hinten losgehen können. Und am Gegentreffer hatte er auch ganz wesentlichen Anteil.
46'
Anpfiff
Dann mal los mit Hälfte zwei.
46'
Aufbaupass von Bernat, der den Ball blind ins linke Halbfeld der St. Paulianer spielt. Pyrka fängt den Ball ab und sieht, dass Bernat weit vor dem Kasten postiert ist, schießt sofort, doch der Schuss hat zu wenig Höhe und Bernat kann seinen Fehler wieder gutmachen.
46'
Es gibt zwei Minuten obendrauf.
44'
Hoher Ballgewinn der Hamburger im Gegenpressing, Metcalfe übernimmt in zentraler Position, dribbelt zur Strafraumgrenze und nimmt Maß. Im letzten Moment kommt Franke dazwischen und ganz diesen Schuss aus sehr vielversprechender Position blocken. Die anschließende Ecke ist dann wieder nur für die Statistik.
43'
Freistoß für den KSC aus dem rechten Halbfeld, und diese Standards durch Wanitzek sind immer gefährlich. In die Hereingabe ertönt der Abseitspfiff, gleich mehrere Karlsruher waren zu früh gestartet.
41'
Ein Zusammenspiel von Fukuda und Wanitzek tut eine kleine Lücke in der Verteidigung der Hamburger auf. Fukuda kann von der rechten Strafraumseite flanken, aber der Ball kommt etwas zu hoch für Bergh, der den Kopfball im Strafraum nicht richtig platzieren kann.
40'
Längere Ballbesitzphase des KSC, St. Pauli hat sich etwas zurückgezogen, vielleicht auch, um mehr dieser gefährlichen Konter zu lancieren. Der KSC lässt die Kugel laufen.
37'
Nächster Konter der Hamburger. Von der linken Außenbahn bringt Niang den Ball ins Zentrum, wo Ceesay fast frei aufs Tor zulaufen kann. Von der Strafraumgrenze schließt er ab, Bernat ist eigentlich schon ins falsche Eck unterwegs, der Schuss trifft jedoch die Hacke von Bergh und streicht knapp am linken Pfosten vorbei.
35'
Für den Freistoß steht Metcalfe bereit, der zurück an die Strafraumgrenze legt. Pyrka sucht mit einem Schlenzer den langen Winkel und verfehlt deutlich. Harmlos, aber keine schlechte Variante, die eher in Erinnerung bleiben wird, weil Metcalfe beim ersten Anlauf hinfiel und sich die Ausführung des Standards zunächst verzögerte.
Tooor! ST. PAULI - Karlsruhe 1:0. Sah gerade nicht so aus, als könne ein Treffer fallen, aber so ist Fußball. Ballgewinn im Mittelfeld und St. Pauli schaltet schnell um. Niang schickt Metcalfe in die rechte Halbspur, der legt zehn Meter vor dem Strafraum steil auf Ceesay, der aus zehn Meter und gar nicht so gutem Winkel aufs kurze Eck schießt. Bernat ist dran, lässt den Ball aber unglücklich über die Arme rollen. Und St. Pauli führt.
Es ist längst ein Spiel auf Augenhöhe, St. Pauli hat aber weiterhin etwas mehr Ballbesitz, 60 Prozent, aber bei den Abschlüssen geben sich beide Teams nichts. Dabei müssen wir aber die fragwürdige Entscheidung gegen den KSC im Hinterkopf behalten.
28'
Nach einem Doppelpass zwischen Pryka und Metcalfe kommen die Hamburger hinter die Abwehrkette, Metcalfe geht zur Grundlinie, wird jedoch aus einer guten Flankenposition geblockt. Erste Ecke für die Gastgeber. Und die verpufft.
26'
Konterchance für St. Pauli. Metcalfe schiebt aus dem Mittelfeld einen Pass in die Tiefe, Niang ist gestartet, kann den Ball auch übernehmen, wird aber noch abgefangen. Über Umwege wird Pyrka auf der rechten Strafraumseite mit einbezogen, der von der Strafraumgrenze schlenzt - eher in Richtung Eckfahne. Solche Vorstöße müssen die Hamburger viel konsequenter nutzen. Das war fast verschenkt.
24'
Vedammt viel Glück für die Paulianer. War jedenfalls ein Warnschuss.
22'
Eine Entscheidung, mit der die Badener hadern werden. Gabs da einen kleinen Schubser vor dem Abschluss von Tremoulet gegen Smith? Ganz schwer zu erkennen, wenn man nicht vier Monitore zur Verfügung hat. Vom VAR kommt jedenfalls kein Einspruch, die Entscheidung Benens steht. Und Benen wird auch gar nicht an den Bildschirm gerufen. Eine klare Fehlentscheidung war nicht zu erkennen. So gesehen also ...
21'
Videoassistent
Und dann zappelt der Ball im Netz, Wanitzeks Ecke erwischt Kobald an der Torraumgrenze und verlängert ins lange Eck. Aber Benen pfeift sofort ab. Unklar, warum überhaupt. Da muss der VAR ran.
20'
Jetzt mal ein höheres Pressing durch den KSC, das St. Pauli versucht, spielerisch aufzulösen. Eine Weile geht das gut, bis ein Rückpass schließlich einen Eckstoß herschenkt. Gute Arbeit der Karlsruher.
18'
Es stellt sich natürlich auch die Frage, wie lange St. Pauli dieses hohe Pressing, die Dreierkette wird von drei Mann angelaufen, durchhalten kann. Im weiteren Verlaufe der Partie wird der Spielaufbau der Gäste sicherlich etwas mehr Sicherheit gewinnen können.
16'
Nach einer guten Viertelstunde ist die Partie jetzt etwas offener, mehr auf Augenhöhe, wobei St. Pauli weiter etwas gefährlicher wirkt. Der KSC hat die Anfangsphase gut überstanden und hält nun besser dagegen.
13'
Ähnliches sehen wir auf der Gegenseite, als der KSC jetzt etwas höher steht. Ceesay startet in einen Steckball im linken Halbfeld und marschiert durch die Halbspur bis in den Strafraum. Legt quer, aber ein bisschen zu weit nach vorne, Bernat kommt weit aus dem Tor und kann im letzten Moment einen Schuss von Niang blocken. Dicke Möglichkeit für die Hamburger, wenn Ceesay da beim Querpass Niang etwas mehr Raum verschafft, kann der sich die Ecke aussuchen.
11'
Der KSC hat mit dem Mittelfeldpressing der Paulianer so seine Probleme, kommt da nur selten durch. Kommt aber jetzt zu einer ersten guten Möglichkeit nach Ballrückeroberung auf höhe des Mittelkreises. Ofli steckt gegen aufgerückte Hamburger in der rechten Halbspur durch und schickt Fukuda in den Strafraum, der schließt fast auf Torraumhöhe ab, spitzer Winkel, der Ball rollt am langen Pfosten vorbei.
9'
Der KSC rückt etwas auf und St. Pauli hat plötzlich viel Platz, Niang wird im rechten Halbfeld geschickt, dribbelt zum Strafraum und hält aus halbrechter Position aufs lange Eck. Bernat taucht ab und blockt den Versuch, am langen Pfosten verpasst Ceesay nur um Zentimeter den Abstauber. Der KSC lebt gefährlich.
7'
Ganz zufrieden kann Senft mit dem Start seines Teams nicht sein, er gestikuliert wild am Spielfeldrand und hält drei Finger hoch. Schwer zu interpretieren, diese Geste, sicherlich eine geheime Botschaft an seine Mannschaft. Die ist hoffentlich eingeweiht.
5'
Kurzum, der FC St. Pauli gibt hier den Ton an, für Aufregung sorgt ein hoher Ballgewinn von Ceesay im linken offensiven Halbfeld. Und plötzlich ist die KSC-Deckung entblößt. Aber das waren dann wohl doch zu viel Optionen für Ceesay, der Tempo rausnimmt, unentschlossen ins Dribbling geht und sich festläuft.
3'
Das Mittelfeld nutzen die Gastgeber als Autobahn, da kommt kaum Widerstand von den Gästen. Wird schnell überbrückt, der nächste Steckpass, Fujita diesmal, bleibt hängen. Über Umwege kommts aber doch noch zum ersten Abschluss der Gastgeber, Ritzka verzieht aber aus der Distanz ziemlich deutlich.
2'
Die Hamburger beginnen sehr aggressiv, nisten sich relativ schnell am Strafraum der Gäste ein. Wir haben schon ein paar Steckpassversuche in den Sechzehner gesehen, aber da war dann halt auch immer ein Karlsruher Bein dazwischen. Egal, die Bemühungen sind erkennbar.
1'
Für Stimmung ist jedenfalls gesorgt, von den St.-Pauli-Fans sowieso. Und auch die Gästekurve ist vollbesetzt. Die wollen halt auch mal eine große Stadt sehen.
1'
Anpfiff
Lukas Benen gibt das Startsignal. Hamburger Wetter, und die Offiziellen kurzärmelig. Respekt.
Nach der ersten Hälfte führt der FC St. Pauli 1:0 gegen den KSC. Das geht so auch in Ordnung. Die Hamburger hatten die größeren Spielanteile und die gefährlicheren Abschlüsse. Ceesay und Niang beschäftigen die Karlsruher Defensive ganz schön. ABER: Beim Führungstreffer profitierten die Gastgeber von einem Torwartfehler. Und warum die vermeintliche Führung der Karlsruher nicht anerkannt wurde, ist nicht wirklich klargeworden. Und so gesehen ist die Führung der Gastgeber auch eher glücklich.
Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 7. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und dem Karlsruher SC.
Zwei Teams treffen heute am Millerntor aufeinander, für die die lange Länderspielpause vielleicht gerade recht kam, um die Grundlagen für einen Saisonneustart zu legen? Wer konnte die lange Unterbrechung besser nutzen? Schauen wir zunächst auf die Formationen.
Marcel Rapp stellt so auf: Voll - Pyrka, Nemeth, Ritzka, Oppie - Smith, Fujita, Rasmussen, Metcalfe - Ceesay, Niang.
Nach dem Remis in Cottbus hat Rapp notgedrungen eine Veränderung vorgenommen. Für den gesperrten Ando rückt Ritzka in die Startformation.
So lässt Maximilian Senft spielen: Bernat - Kobald, Franke, Tremoulet - Pinto Pedrosa, Zor, Wanitzek, Ofli - Ben Farhat, Fukuda, Bergh.
Ähnlich wie bei St. Pauli gibts auch beim KSC eine Veränderung in der Startelf im Vergleich zum letzten Liga - einem 0:1 gegen Nürnberg. Der angeschlagene Egloff (Bank) wird durch Tremoulet ersetzt.
Sechs Spieltage sind bereits absolviert und Absteiger St. Pauli hängt irgendwo im Niemandsland der Tabelle, als Zehnter gehen die Hamburger in die Partie gegen den KSC, der zurzeit den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Die ersten Spieltage hätten für beide Teams also auch deutlich besser verlaufen können.
Zehnter, das hört sich eigentlich ganz okay an, aber aus der bloßen Tabellenposition wird natürlich nicht deutlich, dass zwischen St. Pauli und dem KSC lediglich zwei Zähler liegen. Auch für St. Pauli ist die Abstiegszone in bedrohlicher Nähe, der Relegationsplatz, derzeit von Heidenheim gehalten, ist schon sieben Punkte weg. Doch die Saison ist noch jung, es gibt nichts, was nicht noch zu reparieren wäre.
Das große Problem für St. Pauli: Die Mannschaft von Rapp ist zwar schwer zu schlagen, andere Teams, die erst eine Saisonniederlage kassiert haben, spielen ganz oben mit. Aber auf dem Weg haben die Hamburger einfach zu viele Remis gesammelt - gegen Fürth, gegen Kiel, Bielefeld und Cottbus. Dass sie es besser können, wird aus dem einzigen Saisonsieg deutlich - gegen den großen Favoriten um den Aufstieg, Wolfsburg. Seit vier Partien ist der FC St. Pauli ungeschlagen, darunter fällt auch ein Remis im Test gegen Gladbach in der Länderspielpause.
Und wie siehts beim KSC aus? Der startete mit einem Sieg gegen Bielefeld in die Saison, erreichte im Unterschied zu St. Pauli auch die 2. Pokalrunde, doch damit hat es sich auch schon fast mit positiven Nachrichten. Auf den Pokalerfolg gegen Essen folgte eine Durststrecke mit drei Niederlagen und einem Remis gegen stark kriselnde Hannoveraner.
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