Zurück zur Übersicht
U19 startet mit Remis bei Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen Vereinsseite

U19 startet mit Remis bei Fortuna Düsseldorf

Carlos Ritzkat 10.08.2026 10:56 Uhr

U17 holt beim Saisonstart gegen VfL Osnabrück 1:4-Rückstand auf.

U19 startet mit Remis bei Fortuna Düsseldorf – Rot-Weiss Essen
Starkes Comeback der U17 beim 1. Saisonspiel. (Foto: Endberg)

U19: Fortuna Düsseldorf – Rot-Weiss Essen 1:1 (1:1)

Die A-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen sind mit etwas Zählbarem in die dritte Spielzeit der U19-DFB-Nachwuchsliga gestartet. Zum Auftakt in der Vorrundengruppe H holten die Rot-Weissen ein 1:1 (1:1) bei Fortuna Düsseldorf. Im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich war RWE zunächst durch einen Treffer von Eren Basaran (17.) in Rückstand geraten. Kurz vor der Pause gelang James Gnagnon (45.+2), der bereits zum Profikader gehört und die komplette Vorbereitung mit dem Drittliga-Team absolviert hatte, der Ausgleich für die Essener.

„Das Unentschieden ist leistungsgerecht. Vor allem mit der Einstellung und der Intensität der Jungs bin ich zufrieden“, bewertete Trainer Michael Delura den Auftritt. „In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen für beide Teams.“ Bei den besten Essener Möglichkeiten hatten Attila Yapar und Fadih Vasic, der während der Vorbereitung ebenfalls schon Profiluft schnuppern durfte, jeweils im Eins-gegen-Eins gegenüber Fortuna-Torhüter Julian Bamberg das Nachsehen.

„Wir haben uns häufig gut durchgespielt, allerdings war dann der letzte Pass oft unsauber“, so Delura. Stattdessen gelang den Düsseldorfern der erste Treffer. Die Fortuna spielte sich über die rechte Defensivseite von RWE durch, nach einem Diagonalball drückte Eren Basaran (17.) den Ball über die Linie. „Da haben wir im Strafraum nicht mannorientiert genug agiert“, bemängelte der RWE-Trainer. Zu einem „guten Zeitpunkt“ gelang den Rot-Weissen der Ausgleich. Nach einer zunächst abgewehrten Eckball schoss James Gnagnon (45.+2) stramm ins Eck.

„Die rund 20 Minuten nach der Pause haben wir kontrolliert, wir hatten einige lange Ballbesitzphasen. Leider waren wir bei unserer Flankenqualität nicht genau genug“, hätte für das Delura-Team in dieser Phase mehr herausspringen können. „Mit der Zeit wurden wir zu gierig, haben uns im Positionsspiel zu offensiv verhalten, so dass die Fortuna einige gute Konterchancen hatte.“ Bei einer Möglichkeit trafen die Düsseldorfer den Pfosten. Auch RWE-Torhüter Colin Vogel konnte sich auszeichnen, so dass am Ende der verdiente Punkt zu Buche stand. Daran wollen die A-Junioren von Rot-Weiss Essen nun auch im ersten Heimspiel der neuen Saison 2026/2027 anknüpfen. Am Samstag, 15. August, stellt sich ab 11 Uhr Rot-Weiß Oberhausen zum Derby an der Seumannstraße vor.

U17: Nachbericht Rot-Weiss Essen – VfL Osnabrück 4:4 (1:2)

Zu den erhofften drei Punkten hat es für die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen zum Saisonstart in der Vorrundengruppe G der U17-DFB-Nachwuchsliga nicht gereicht. Dennoch überwog bei RWE-Trainer Jens Grembowietz nach dem torreichen und turbulenten 4:4 (1:2) an der heimischen Seumannstraße gegen den VfL Osnabrück die Freude über die große Moral, die seine Mannschaft nach einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand gezeigt hatte. Im Mittelpunkt stand dabei der Angreifer Favour Eghosa Nosakhare, dem nach seiner Einwechslung in der Schlussphase ein lupenreiner Hattrick zum Endstand gelang.

„Ich dachte eigentlich, an das Gefühl des Sieges kommt sonst nichts heran“, meinte Grembowietz nach dem Acht-Tore-Spektakel mit einem Augenzwinkern. „Jetzt muss ich sagen, dass die Emotionen nach diesem gefühlten Sieg nicht weit davon entfernt sind. So zurückzukommen und noch einen Punkt zu holen, ist schon sehr cool.“

Doch der Reihe nach: RWE startete gut in die Begegnung, ging schon früh durch einen Treffer von Yosuf Fadhel Khalil Galalie (5.) in Führung und hatte kurz darauf schon die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen führte ein individueller Fehler zum 1:1 durch Jost Bleiker (10.) und nur wenige Minuten später landete ein sehenswerter Freistoß von Jasin Bukvic (15.) ebenfalls im Essener Kasten. „Dadurch sind wir aus dem Tritt geraten und fanden bis zur Pause nicht mehr zu unserem Spiel“, analysierte Grembowietz.

Das änderte sich zwar nach der Pause, als die Rot-Weissen die Partie wieder in den Griff bekamen und vehement auf den Ausgleich drängten. Die Tore erzielten allerdings die Gäste aus Niedersachsen, die erneut durch Jasin Bukvic (54.) sowie den erst kurz zuvor eingewechselten Kaan Durusoy (66.) auf 1:4 stellten. „In dieser Phase wurden wir brutal bestraft“, meinte der Essener Trainer. Das Spiel schien gelaufen.

Doch nicht mit den Jungs aus dem FÖRDERWERK: Jens Grembowietz nutzte die Trinkpause in der zweiten Halbzeit, um noch einmal auf seine Spieler einzuwirken und nahm außerdem noch einen Vierfachwechsel vor. Unter anderem kam der vom ETB Schwarz-Weiß Essen an die Seumannstraße gewechselte Favour Eghosa Nosakhare zu seinem ersten Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse – und sorgte mit einem Hattrick (73./82./90.+5) für den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Zweimal war der 1,92 Meter lange Stürmer per Kopfball erfolgreich, einmal spitzelte er die Kugel am Osnabrücker Schlussmann Phil Deuper vorbei. „Für Favour freut es mich ganz besonders“, sagte Grembowietz: „Weil er für seinen bisherigen Verein noch Qualifikationsspiele bestreiten musste, hatte er die ersten Wochen der Vorbereitung bei uns verpasst und war deshalb zunächst ein wenig hintendran. Jetzt hat er gleich in seinem ersten Ligaspiel gezeigt, was in ihm steckt.“ Damit dürfte sich Nosakhare auch für weitere Einsätze empfohlen haben. Bereits am kommenden Samstag, 15. August, ab 13 Uhr steht das Derby beim Wuppertaler SV auf dem Programm.

Werde Teil der RWE-Community!

Registriere dich kostenlos, um mitzudiskutieren, neue Themen zu erstellen und keine News mehr zu verpassen.

und nutze unsere Web-App & Push-Benachrichtigungen!

Push-Benachrichtigungen aktivieren?

Verpasse keine Antworten, neuen Themen, Artikel oder Nachrichten mehr - direkt auf deinem Homescreen.