
Für die A-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen steht das erste Heimspiel der neuen Saison in der U19-DFB-Nachwuchsliga vor der Tür. Am Samstag empfangen die Rot-Weissen ab 11 Uhr Rot-Weiß Oberhausen zum 2. Spieltag der Vorrundengruppe H. Die Gäste hatten zum Auftakt bei Borussia Dortmund 2:4 (0:4) das Nachsehen.
Das Team von Trainer Michael Delura holte dagegen zum Start etwas Zählbares. Am Ende stand ein 1:1 (1:1) bei Fortuna Düsseldorf zu Buche. „Daran wollen wir nun anknüpfen“, so der Ex-Profi, der nun ein anderes Spiel erwartet. „Das Duell mit RWO hat als Derby eine gewisse Brisanz. Gegen Düsseldorf war die Fortuna in der Favoritenrolle. Daher sind die Ausgangslagen schwierig zu vergleichen.“
Dennoch lieferte die Auftaktpartie genügend Aspekte, auf die es für die Rot-Weissen auch gegen die Gäste aus Oberhausen ankommen wird. „Wir dürfen vom Kopf her nicht zu gierig sein und zu viel wollen. In dem Duell mit RWO rechne ich mit mehr Umschaltmomenten als noch gegen Düsseldorf und einem schnellen Spiel in die Tiefe. Da müssen wir in unserer Restverteidigung fokussiert sein.“
Auch im Spiel nach vorne hat Delura noch Potenzial ausgemacht. „Gegen die Fortuna konnten wir uns bereits gut auf den Flügeln durchspielen. Nun gilt es, aus diesen Momenten mit einer besseren Flanken-Qualität mehr Zählbares zu machen. Auch bei unseren Pässen können wir noch genauer agieren“, betont der RWE-Trainer.
Für die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen steht am 2. Spieltag in der Vorrundengruppe G der U17-DFB-Nachwuchsliga das erste Derby der noch jungen Saison an. Das Team von Trainer Jens Grembowietz gastiert am Samstag ab 13 Uhr beim Wuppertaler SV und hat nach dem torreichen 4:4 zum Auftakt gegen den VfL Osnabrück nun den ersten Dreier im Visier.
Obwohl sich die Bergischen in ihrer ersten Partie bei Borussia Dortmund 0:7 geschlagen geben mussten, warnt Grembowietz seine Schützlinge eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen. „Gegen einen starken Gegner wie den BVB kann man schon mal unter die Räder kommen. Daher werden wir dieses Ergebnis ganz sicher nicht überbewerten“, so der RWE-Trainer: „Es geht darum, unsere Hausaufgaben zu machen und unsere Qualitäten auf den Platz zu bringen. Wenn uns das gelingt, dann bin ich guter Dinge.“
Obwohl sich das Remis gegen Osnabrück wegen eines zwischenzeitlichen 1:4-Rückstands für die Rot-Weissen am Ende wie ein Sieg anfühlte, hat Grembowietz genügend Ansatzpunkte zur Verbesserung. „Nach unserer frühen Führung haben wir uns durch ein Gegentor aus dem Tritt bringen lassen und haben dann bis zur Pause nicht mehr zu unserem Spiel gefunden“, analysierte der Essener Trainer. „Das war keine gute Reaktion.“
Umso besser war jedoch die Schlussphase, als dem vom ETB Schwarz-Weiß Essen an die Seumannstraße gewechselten Angreifer Favour Eghosa Nosakhare bei seinem ersten Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse auf Anhieb ein lupenreiner Hattrick (73./82./90.+5) zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich gelang. Damit dürfte sich der 16-Jährige auch für einen Einsatz in Wuppertal empfohlen haben.