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Topspieler will weg: Das steckt hinter dem Transfer-Wirbel bei RWE-Rivale Aachen
WAZ RWE

Topspieler will weg: Das steckt hinter dem Transfer-Wirbel bei RWE-Rivale Aachen

Tizian Canizales 05.08.2026 15:00 Uhr

Entgegen einiger Erwartungen trägt Mika Schroers immer noch das Trikot von Rot-Weiss Essens Ligakonkurrenten Alemannia Aachen. Nachdem er eine famose Drittligasaison mit 21 Toren und elf Vorlagen in 35 Spielen hingelegt und Aachen gegenüber Arminia Bielefeld die Kaufoption von 150.000 Euro gezogen hatte, schien sein Weg in die 2. Bundesliga eigentlich vorgezeichnet.

Doch Sportvorstand Rachid Azzouzi ließ zuletzt immer wieder verlauten, dass die Alemannen ihren Topstürmer nicht abgeben müssten und, wenn, dann eine enorme Ablöse fordern würden.

Nürnberg buhlt um Aachens Mika Schroers

Schroers wiederum hatte bereits verlauten lassen, dass er gerne „so hoch wie möglich“ spielen will. Nach seiner Vorsaison wäre das wohl mindestens die 2. Liga. Mit dem 1. FC Nürnberg soll sich nun eine solche Möglichkeit ergeben.

„Mika Schroers wäre ein Spieler, der uns mit seiner Qualität helfen könnte“, bestätigte FCN-Sportdirektor Joti Chatzialexiou gegenüber den Nürnberger Nachrichten das kolportierte Interesse an dem 24-Jährigen. Allerdings hake es an den Transfermodalitäten: „Wir liegen noch weit auseinander.“

Lässt sich Schroers bei Alemannia Aachen hängen?

Azzouzi ließ nun wiederum gegenüber der Aachener Zeitung durchblicken, dass sich Schroers, der seinen Wechselwunsch in der Kaiserstadt klar hinterlegt hat, offenbar im Training hängen lässt. „Es gibt zwei Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen: Man macht das so überragend wie Faton (Ademi, Anm. d. Red.) oder man lässt sich seinen Frust anmerken.“

Auch Ademi wird mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, präsentiert sich laut Azzouzi aber anders als der namentlich nicht genannte Spieler, bei dem es sich um Schroers handeln dürfte. Zielführend sei eine solche Attitüde aber nicht: „Das Verhalten ändert aber nichts an der Ausgangslage“, stellte Aachens Sport-Geschäftsführer klar. Schroers habe „einen guten Charakter“, und müsse mit dieser „nicht so leichten Situation“ auch erst einmal umgehen. Doch der 55-Jährige machte deutlich: „Es gibt auch Grenzen.“

Ein Schroers-Wechsel würde Aachen hart treffen. Zuletzt hatte sich bereits sein kongenialer Sturmpartner Lars Gindorf, der von Hannover 96 ausgeliehen war, verabschiedet. Ein Nürnberg-Wechsel wäre für Schroers der logische nächste Schritt, zumal der Club im Sturm noch Bedarf hat. Allerdings muss aus Sicht der Aachener die Ablöse stimmen, da enorm viel Qualität verloren gehen würde.

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