
Acht Tore innerhalb weniger Stunden und weniger Kilometer: Rot-Weiss Essen absolvierte am Samstag, 1. August, einen ereignisreichen Testspiel-Doppelpack. Am Vormittag unterlag RWE vor rund 2.500 Zuschauern im Leverkusener Ulrich-Haberland-Stadion dem Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen mit 0:3 (0:2). Am Nachmittag dann konnte das Team von Chefcoach Uwe Koschinat im Bayer 04-Leistungszentrum Kurtekotten in Köln unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Südwest-Regionalligisten SV Sandhausen mit 4:1 (2:1) bezwingen. Dies waren die letzten beiden Testspiele der Sommervorbereitung auf die Saison 2026/27.
RWE geriet durch einen Maza-Nachschuss früh in Rückstand (10.), zuvor hatte Patrik Schick den Pfosten getroffen, und hatte Mühe mit dem Bundesligisten, der spielbestimmend war und in der ersten Halbzeit zu weiteren Torchancen kam (u.a. Lattenschuss durch Arthur). Schick verwandelte einen Foulelfmeter sicher (24.) und ließ dabei Felix Wienand keine Chance. Die beste RWE-Chance besaß Marvin Obuz, dessen schöner Schuss nur knapp das rechte obere Eck verfehlte. In der zweiten Halbzeit war RWE besser im Spiel, die Partie war ausgeglichen. Der einzige Treffer gelang Bayer 04-Youngster Montrell Culbreath (18 Jahre) rund zehn Minuten vor dem Abpfiff.
Aufstellung: Wienand (80. Gerres) – Kostka (80. Vasic), Bazzoli, Geschwill (60. Gnagnon), Celebi – Reisig, Swajkowski – Obuz, Pesch, Dardari (85. Malaeb) – Cuber Potocnik
Tore: 0:1 Maza (10.), 0:2 Schick (24., Elfmeter), 0:3 Culbreath (79.)
Das Koschinat-Team hatte in den ersten 20 Minuten große Probleme mit der forschen Spielweise des ambitionierten Südwest-Regionalligisten. RWE-Keeper Jakob Golz musste zweimal alles aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Mit der ersten wirklich gelungenen Offensivaktion – Flanke Jannik Hofmann, platzierter Kopfball Semir Telalovic – ging RWE in Führung (21.) Anschließend war Rot-Weiss tonangebend und erspielte sich mehrere gute Torchancen. Telalovic traf ein zweites Mal und nach dem Seitenwechsel gelangen Sturmpartner Marek Janssen ebenfalls zwei Treffer. Zwischenzeitlich konnte Sandhausens Akgöz per Traumstor (Schuss in den Winkel aus 25 Metern) verkürzen.
Aufstellung: Golz – Hofmann, Hüning, Rios Alsonso, Bouebari – Sietan, Menzel – Abiama (70. Malaeb), Brumme (88. Vasic) – Telalovic, Janssen
Tore 1:0 Telalovic (21.), 2:0 Telalovic (26.), 2:1 Akgöz (43.), 3:1 Janssen (49.), 4:1 Janssen (87.)










