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„Schwer zu verkraften“: Diese Szene sorgt für Mega-Frust bei einem RWE-Konkurrenten
WAZ RWE

„Schwer zu verkraften“: Diese Szene sorgt für Mega-Frust bei einem RWE-Konkurrenten

Leo Nienhaus 08.08.2026 17:31 Uhr

Das Warten hat ein Ende: Die Samstagskonferenz der 3. Liga ist wieder da! Unter anderem mit dem MSV Duisburg, der den Aufsteiger SV Meppen zum Auftakt empfing. Und der Lokalrivale von Rot-Weiss Essen sammelte gleich die ersten drei Punkte: Mit 3:0 (1:0) setzten sich die Zebras gegen Meppen durch.

Eine Sahneflanke von Can Coskun verwertete Lobinger eiskalt per Kopf zur frühen Führung (8.). Meppen wirkte geschockt und musste nach einer Viertelstunde schon verletzungsbedingt wechseln. Für Jonas Feld ging es nicht weiter. Der MSV wog sich in Sicherheit, Lobinger hatte nach einem feinen Steckpass von Dominik Kother das 2:0 auf dem Fuß (23.). Ben Schlicke köpfte eine Ecke von Conor Noß zum verdienten 2:0 zum Endstand ein (65.). Es war das erste MSV-Tor für den jungen Innenverteidiger.

Blitz-Tor in Havelse

Der TSV Havelse war eigentlich schon abgestiegen. Doch weil 1860 München die Kohle ausging und der erneute Zwangsabstieg angetreten werden musste, erhielten die Niedersachsen unverhofft das Startrecht in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Naturgemäß gilt Havelse damit als Abstiegskandidat Nummer eins.

Doch Havelse zeigte prompt, dass mit dem TSV zu rechnen ist: Schon nach elf Sekunden zappelte der Ball im Netz! Niklas Tauer brachte den TSV gegen den VfB Stuttgart II früh in Front. Kurz vor der Pause verwandelte Alexander Groiß allerdings einen Freistoß direkt und glich damit sehenswert aus (42.).

Doch Havelse zeigte sich unbeeindruckt: Nach dem Seitenwechsel war es Jesse Tugbenyo, der Neuzugang vom MSV Duisburg, der die Kugel im Anschluss an eine Ecke über die Linie beförderte (49.). Für eine ausgeglichene Schlussphase sorgte dann Stuttgarts Tim van der Leij, der in der 70. Minute den Treffer zum 2:2 markierte. Jarzinho Malanga drehte die Partie schließlich komplett und traf zum 3:2 für Stuttgart (78.).

Regensburg mit Statement-Sieg in Köln

Mit einem Ausrufezeichen startet der SSV Jahn Regensburg um Trainer Sascha Hildmann in die neue Saison: Im Kölner Sportpark Höhenberg feierte der Jahn einen deutlichen 5:2-Auswärtserfolg (2:0). Trotz guter Anfangsphase der Hausherren waren es die Gäste aus Bayern, die den Führungstreffer erzielten.

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Nachdem Lucas Hermes zunächst noch an der Latte scheiterte (17.), sorgte er mit einem Doppelpack noch vor dem Pausenpfiff für eine 2:0-Führung des Jahn (28., 38.). Viktoria-Neuzugang Niklas Castelle brachte Köln nochmal heran (53.), doch nur fünf Minuten darauf stellte Adrian Fein nach Vorarbeit von Ex-Schalker Nassim Boujellab den alten Abstand wieder her.

Anschließend machte es der Jahn deutlich: David Philipp traf zum 4:1 (66.), Fein verwandelte einen schmeichelhaften Elfer zum 5:1. Noah Maboulou sorgte mit dem 2:5 noch für etwas Ergebniskosmetik (82.).

Elfer-Wirbel in Wiesbaden

Nach dem zweijährigen Intermezzo in der 2. Bundesliga ist Preußen Münster zurück in Liga 3. Im Mittelpunkt der Partie bei Wehen Wiesbaden: Schiedsrichter Assad Nouhoum. Nach dem Münsteraner Führungstreffer durch Montell Ndikom (27.) zeigte Nouhoum in der 37. Minute auf den Punkt: Preußen-Captain Niko Koulis soll Justin Janitzek geschoben haben – eine fragwürdige Entscheidung. Moritz Flotho verwandelte den Elfmeter souverän.

Wehen-Trainer Daniel Scherning war nach Spielende angefressen. „Bei allem Respekt, das ist niemals ein Elfmeter. Das ist nicht mal ein Kontakt. Das ist Gelb und Schwalbe“, polterte Scherning nach der Partie am Magenta-Mikrofon. „Da reden wir über eine spielentscheidende Situation, die eine Schwalbe ist.“ Sein Spieler Max Brandt sah das ganz ähnlich: „Ich muss mich beherrschen“, sagte er bei Magenta Sport. „Nein, nein, nein! Bei allem Respekt. Fußball ist eine Kontaktsportart. Man berührt ihn halt nur, der springt da ab. Dass das ein Elfmeter, ist für mich sehr schwer zu verkraften, weil wir eigentlich eine gute Leistung gezeigt haben.“

Sprung in die 77. Minute. Wieder entschied Nouhoum auf Elfmeter – wieder war die Entscheidung kontrovers. Nach einem Bock der Wiesbadener Hintermannschaft hob Ndikom theatralisch nach kleinem Zupfer von Max Brandt ab – und wurde belohnt. Der „Gefoulte“ trat selbst an und verwandelte zum 2:1 für Münster. In der Nachspielzeit explodierte dann der Münsteraner Auswärtsblock: Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung traf Marvin Schulz in der Nachspielzeit zum 3:1 für Münster!

Im innerbayerischen Duell trennten sich die „Schanzer“ aus Ingolstadt und die Würzburger Kickers mit 2:2 (2:2).

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