58.950 Euro! Geldstrafen für Rot-Weiss Essen und Preußen Münster
Wegen des Fehlverhalten der eigenen Fans sind Rot-Weiss Essen und Preußen Münster vom DFB-Sportgericht jeweils mit Geldstrafen belegt worden.
44.850 Euro Strafe für Essen
Allein RWE muss 44.850 Euro zahlen. Damit ahndete das Sportgericht zwei Vorfälle beim Spiel in Ulm am 16. Mai. Zunächst brannten RWE-Fans in der Nachspielzeit sowie nach Spielende insgesamt 66 bengalische Fackeln ab und schossen 20 Leuchtkugel sowie eine eine Rakete.
Mit dem Schlusspfiff drückten einige Fans zudem ein Fluchttor auf und drangen in den bereits durch Polizei und Ordnungsdienst abgesicherten Innenraum ein. Die eindringenden Essener Anhänger konnten zunächst zurückgedrängt und das Fluchttor wieder geschlossen werden. Nachdem jedoch weitere Anhänger über den Zaun in den Innenraum gelangten, feierten zahlreiche Essener Anhänger im Innenraum zwischen Zaunanlage und den auf der Laufbahn positionierten Polizisten.
RWE wieder Erster der Strafentabelle
Beim SC Preußen wurde das Abbrennen von drei Raketen, sechs Rauchtöpfen, fünf bengalischen Feuern und mehreren Konfettikanonen, die für einen um zweieinhalb Minuten verzögerten Anpfiff sorgten, vor der Partie in Elversberg am 17. Mai geahndet. Beide Klubs können bis zu einem Drittel der Geldstrafe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. In der Drittliga-Strafentabelle der vergangenen Saison rückt RWE mit einer Gesamtsumme von 271.470 Euro wieder auf den ersten Platz vor.
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