sie lieben Rot-Weiss Essen – und sie lassen sich nicht unterkriegen. Der YouTube-Kanal „ZARZaust Unterwegs“ begleitet die Fahrten und Heimspiele von RWE aus der Perspektive zweier leidenschaftlicher, aber oft verspotteter Fans. Nach monatelanger Kritik, die nicht selten auf ihr Gewicht zielte, haben Raffi und Wobo nun ein ungewöhnlich langes, offenes Video veröffentlicht. Sie beantworten endlich die meistgestellte Frage: „Wie steht ihr zu den Ultras?“ – und erzählen nebenbei, warum sie überhaupt vloggen, ob sie Geld verdienen und wieso sie trotz aller Häme weitermachen.
Im Video mit dem Titel „Wir beantworten endlich diese frage“ (veröffentlicht am 24. April 2026) sitzen die beiden in ihrem alten Studio-Setup – letztes Mal, wie sie sagen. Rund 31 Minuten lang reden sie ohne Skript, mit schlechtem Hair Day und sichtbarer Anspannung. Der Auslöser: Ein Fan namens „RWE Prinz“ und viele andere hatten sich mehrfach erkundigt, was die beiden denn eigentlich von den Ultras hielten – insbesondere nach den bekannten Vorfällen in Cottbus und Dresden, bei denen Vlogger mit Ultra-Gruppen aneinandergeraten waren.
„Die Frage hat sich locker 30 Mal wiederholt“, sagt Raffi. Also nehmen sie sich Zeit.
Die Kernaussage des Videos ist so simpel wie entwaffnend: „Ich habe keine Angst vor Ultras, wenn ich nett zu ihnen bin.“ Beide berichten von durchweg positiven oder neutralen Begegnungen – mit den eigenen RWE-Ultras, aber auch mit denen von Saarbrücken, Dresden, Rostock, Köln, 1860 München oder Dortmund.
Sie unterscheiden klar zwischen verschiedenen Arten von Vloggern: Wer nur zu Topspielen kommt, um Klicks zu farmen („Groundpopping“), bei dem können sie den Unmut der Ultras verstehen. Wer aber wie sie jede Auswärtsfahrt mitmacht, 1200 Kilometer an einem Tag fährt, mitsingt und die Kurve respektvoll filmt – der habe nichts zu befürchten.
Ein Beispiel aus Osnabrück: Dort sei die Kurve so eng gebaut, dass jedes Handy sofort Vorsänger oder Szeneköpfe filmen würde. Also drehten sie gar keinen Vlog – aus Respekt. „Vollgas Essen-Fan für 90 Minuten, fertig.“
Immer wieder wird auf den Vorfall in Energie Cottbus angespielt. Raffi und Wobo kennen die Geschichte nur vom Hörensagen: Demnach hätten Vlogger (u.a. der Kanal „Zweierkette“) im Cottbus-Block bei einem RWE-Tor gejubelt – ein klarer Tabubruch aus Sicht der Hausherren. Die beiden distanzieren sich deutlich:
Selbst seien sie in Cottbus freundlich angesprochen worden, man habe sich geeinigt – keine Bedrohung, kein Streit.
Das Video ist aber mehr als eine Ultra-FAQ. Immer wieder brechen persönliche Momente durch. Die beiden sind übergewichtig – und das wird ihnen in Kommentaren regelmäßig vorgeworfen. Sie sprechen es nur indirekt an, wenn Raffi sagt: „Ich dachte am Anfang: Warum sollen sich zwei fette Leute angucken, die scheiße quatschen?“ Doch dann kamen positive Nachrichten, ein Junge, der fragte, ob sie auch bei 100 Zuschauern weitermachen würden – und sie taten es.
Der ursprüngliche Plan war winzig: Videos für Mama und Oma, damit die sehen können, wohin die Ausflüge gehen. Dass daraus ein Kanal mit über 500 Aufrufen pro Video wurde (das aktuelle Video hat 519 Views, 56 Likes, 28 Kommentare), ist für sie „verrückt“. Geld verdienen sie nicht – im Gegenteil, sie stecken eigenes Geld rein.
Das Video ist voller kleiner, sympathischer Momente: Wobo entschuldigt sich für seinen „schlechten Hair Day“, Raffi gesteht, dass er am Anfang ungewollt in Ultra-Gesichter gefilmt habe („wurde Gott sei Dank nicht böse genommen“). Sie lachen über ihre eigene Unprofessionialität – die Kamera fiel schon mal um, der Name „ZARZaust“ entstand einfach durch Tastatur-Gehämmer, weil ihnen nichts Besseres einfiel.
Trotz der Länge (31 Minuten) wirkt das Gespräch ungeschnitten, ehrlich, manchmal repetitiv – aber genau das macht es authentisch.
Wer ein dramatisches Enthüllungsvideo über böse Ultras erwartet hat, wird enttäuscht. Raffi und Wobo haben schlicht keine schlechten Erfahrungen gemacht – weder mit eigenen noch mit gegnerischen Ultras. Das ist vielleicht ihr eigentliches Statement: Dass respektvolles Miteinander im Fußball möglich ist, auch wenn anderswo die Fetzen fliegen.
Der Artikel könnte mit einem Zitat aus dem Video schließen:
„ZARZaust Unterwegs“ ist kein großer Kanal, aber einer mit Herz. Dieses Video zeigt, warum sie trotz Hämeverdient haben, weitergemacht zu haben – und warum man sie nicht nur wegen ihres Gewichts reduzieren sollte.
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https://xszene.de/artikel/zarzaust-unterwegs-vlogger-beantworten-eure-fragen
Der Anlass: immer dieselbe Frage
Im Video mit dem Titel „Wir beantworten endlich diese frage“ (veröffentlicht am 24. April 2026) sitzen die beiden in ihrem alten Studio-Setup – letztes Mal, wie sie sagen. Rund 31 Minuten lang reden sie ohne Skript, mit schlechtem Hair Day und sichtbarer Anspannung. Der Auslöser: Ein Fan namens „RWE Prinz“ und viele andere hatten sich mehrfach erkundigt, was die beiden denn eigentlich von den Ultras hielten – insbesondere nach den bekannten Vorfällen in Cottbus und Dresden, bei denen Vlogger mit Ultra-Gruppen aneinandergeraten waren.
„Die Frage hat sich locker 30 Mal wiederholt“, sagt Raffi. Also nehmen sie sich Zeit.
Ultras: Keine Angst, aber Respekt
Die Kernaussage des Videos ist so simpel wie entwaffnend: „Ich habe keine Angst vor Ultras, wenn ich nett zu ihnen bin.“ Beide berichten von durchweg positiven oder neutralen Begegnungen – mit den eigenen RWE-Ultras, aber auch mit denen von Saarbrücken, Dresden, Rostock, Köln, 1860 München oder Dortmund.
Sie unterscheiden klar zwischen verschiedenen Arten von Vloggern: Wer nur zu Topspielen kommt, um Klicks zu farmen („Groundpopping“), bei dem können sie den Unmut der Ultras verstehen. Wer aber wie sie jede Auswärtsfahrt mitmacht, 1200 Kilometer an einem Tag fährt, mitsingt und die Kurve respektvoll filmt – der habe nichts zu befürchten.
Ein Beispiel aus Osnabrück: Dort sei die Kurve so eng gebaut, dass jedes Handy sofort Vorsänger oder Szeneköpfe filmen würde. Also drehten sie gar keinen Vlog – aus Respekt. „Vollgas Essen-Fan für 90 Minuten, fertig.“
Der Fall Cottbus: Missverständnis, keine Prügelei
Immer wieder wird auf den Vorfall in Energie Cottbus angespielt. Raffi und Wobo kennen die Geschichte nur vom Hörensagen: Demnach hätten Vlogger (u.a. der Kanal „Zweierkette“) im Cottbus-Block bei einem RWE-Tor gejubelt – ein klarer Tabubruch aus Sicht der Hausherren. Die beiden distanzieren sich deutlich:
Selbst seien sie in Cottbus freundlich angesprochen worden, man habe sich geeinigt – keine Bedrohung, kein Streit.
Das eigentliche Thema: Warum sie trotz aller Häme weitermachen
Das Video ist aber mehr als eine Ultra-FAQ. Immer wieder brechen persönliche Momente durch. Die beiden sind übergewichtig – und das wird ihnen in Kommentaren regelmäßig vorgeworfen. Sie sprechen es nur indirekt an, wenn Raffi sagt: „Ich dachte am Anfang: Warum sollen sich zwei fette Leute angucken, die scheiße quatschen?“ Doch dann kamen positive Nachrichten, ein Junge, der fragte, ob sie auch bei 100 Zuschauern weitermachen würden – und sie taten es.
Der ursprüngliche Plan war winzig: Videos für Mama und Oma, damit die sehen können, wohin die Ausflüge gehen. Dass daraus ein Kanal mit über 500 Aufrufen pro Video wurde (das aktuelle Video hat 519 Views, 56 Likes, 28 Kommentare), ist für sie „verrückt“. Geld verdienen sie nicht – im Gegenteil, sie stecken eigenes Geld rein.
Selbstironie und echter Zusammenhalt
Das Video ist voller kleiner, sympathischer Momente: Wobo entschuldigt sich für seinen „schlechten Hair Day“, Raffi gesteht, dass er am Anfang ungewollt in Ultra-Gesichter gefilmt habe („wurde Gott sei Dank nicht böse genommen“). Sie lachen über ihre eigene Unprofessionialität – die Kamera fiel schon mal um, der Name „ZARZaust“ entstand einfach durch Tastatur-Gehämmer, weil ihnen nichts Besseres einfiel.
Trotz der Länge (31 Minuten) wirkt das Gespräch ungeschnitten, ehrlich, manchmal repetitiv – aber genau das macht es authentisch.
Fazit: Keine Sensation, aber ein wichtiges Zeichen
Wer ein dramatisches Enthüllungsvideo über böse Ultras erwartet hat, wird enttäuscht. Raffi und Wobo haben schlicht keine schlechten Erfahrungen gemacht – weder mit eigenen noch mit gegnerischen Ultras. Das ist vielleicht ihr eigentliches Statement: Dass respektvolles Miteinander im Fußball möglich ist, auch wenn anderswo die Fetzen fliegen.
Der Artikel könnte mit einem Zitat aus dem Video schließen:
„ZARZaust Unterwegs“ ist kein großer Kanal, aber einer mit Herz. Dieses Video zeigt, warum sie trotz Hämeverdient haben, weitergemacht zu haben – und warum man sie nicht nur wegen ihres Gewichts reduzieren sollte.
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