In den Planungen von Rot-Weiss Essen spielt Jannik Mause keine Rolle mehr. Laut "WAZ" ist der Leihspieler des 1. FC Kaiserslautern bereits abgereist und in seine Heimat nach Aachen zurückgekehrt, um sich mit individuellem Training auf die neue Spielzeit vorzubereiten. Aber auch am Betzenberg ist die Perspektive kaum vorhanden.

Kein Teamtraining mehr​


In der Saison 2023/24 krönte sich Jannik Mause zum Torschützenkönig der 3. Liga. Daraufhin schlug der 1. FC Kaiserslautern zu, doch weder bei den Roten Teufeln noch bei einer Zweitliga-Leihe nach Fürth konnte der Mittelstürmer überzeugen. Im vergangenen Sommer rissen sich die Drittligisten um eine Verpflichtung – und RWE erhielt den Zuschlag. Doch das Kapitel ist quasi schon beendet. Wie die "WAZ" berichtet, ist Mause nicht mehr Teil des Teamtrainings und wird dementsprechend nicht mehr für den Revierklub zum Einsatz kommen. Zuletzt fehlte er mehrere Wochen wegen einer Ellenbogenverletzung.

Doppelpack gegen Hoffenheim II​


Mause blickt auf 664 Einsatzminuten in elf Drittliga-Partien zurück. Drei Tore waren dem 27-Jährigen gelungen – unter anderem ein Doppelpack beim 3:1-Sieg gegen Hoffenheim II. Doch der Knoten platzte nicht. Neben den fehlenden Toren in der Liga sollen auch die Trainingsleistungen für Cheftrainer Uwe Koschinat nicht zufriedenstellend gewesen sein. Dem Bericht zufolge soll Mause deshalb vorzeitig in seine Heimat nach Aachen zurückgekehrt sein, um sich dort mit individuellem Training auf die neue Saison vorzubereiten. Bis 2027 ist der Angreifer noch an den FCK gebunden, doch bezahlt wird Mause bis zum Leihende an der Hafenstraße von RWE. Auch in Kaiserslautern hat Mause keine Perspektive mehr.

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