Die Siegesserie von Rot-Weiss Essen ist gerissen – ausgerechnet im Topspiel gegen Cottbus (3:5). Dadurch ist der Vorsprung der Koschinat-Elf im Aufstiegskampf geschmolzen. Am Sonntag (16:30 Uhr) kann der Revierklub seinen Platz jedoch im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken verteidigen, selbst wenn die Konkurrenz vorlegen sollte.
Es ist immer noch ein Punkt, den Rot-Weiss Essen gegenüber Cottbus und Duisburg schon mehr auf dem Konto hat. Die Mannschaft von Uwe Koschinat wird erst nach den Konkurrenten spielen, aber kann den Vorsprung mit einem Sieg gegen Saarbrücken verteidigen. Doch den gilt es erst einmal zu holen. "Das ist ein Gegner, der sehr, sehr überraschend im unteren Bereich der Tabelle angesiedelt ist. Das kann man kaum glauben, wenn man die Qualität der Einzelspieler vom Torwart bis zur hohen Anzahl an Mittelstürmern sieht", erklärte Koschinat. Auf Respekt vor den Stärken der Saarbrücker aber auch der Fokus auf die eigenen Fähigkeiten waren die Forderungen vom RWE-Coach.
Und dann hat es Essen in der eigenen Hand. "Der 1. FC Saarbrücken hat eine sehr enttäuschende Saison hinter sich. Hinter den Kulissen gibt es mit Sicherheit alles andere als Ruhe", führte der 54-Jährige, der selber in 50 Partien an der Seitenlinie vom FCS stand, weiter aus. Die Unsicherheit sei greifbar. "Insofern ist das natürlich etwas, was auch auf die Mannschaft ausgestrahlt hat. Das wollen wir definitiv auch ins Spiel transportieren, weil wir das feste Ziel haben, einen weiteren Heimsieg einzufahren." Dafür stehen Koschinat alle Spieler zur Verfügung, denn auch Lucas Brumme kehrt von einer Gelbsperre zurück.
Doch wie steht es um den eigenen psychologischen Moment? Der Cheftrainer räumte ein, dass die Niederlage in Cottbus seine Person mehr frustriert hätte, als es innerhalb der Mannschaft der Fall war. Von Niedergeschlagenheit war keine Rede. "Es ist sehr, sehr ärgerlich, dass wir dieses Spitzenspiel nicht gewinnen konnten, dass wir dort nichts Zählbares mitgenommen haben. Aber ich glaube, jedem bleibt die Dramaturgie und die Qualität dieses Spiels in Erinnerung", stärkte Koschinat seine Mannschaft inhaltlich. RWE habe sicherlich nicht fehlerfrei gespielt, was es in der Woche aufzuarbeiten galt, aber Sorgen machte sich der Cheftrainer nicht.
Essen wird nicht einbrechen, darauf legte sich Koschinat fest. "Wir haben vor ausverkauftem Haus in Cottbus einen enorm gefestigten Eindruck gemacht und mit dem Spielstart gezeigt, dass wir gar keine Luft an dieses Spiel gelassen haben, dass wir drei Mal in Führung gegangen sind", betonte der Übungsleiter. "Das sind schon sehr, sehr positive Faktoren, die wir logischerweise mit unserer Heimstärke an die Hafenstraße mitnehmen wollen." Angst, etwas zu verspielen, deutete sich beim Revierklub nicht an.
https://www.liga3-online.de/koschinat-will-fcs-unruhe-nutzen-strahlt-auf-die-mannschaft-ab/
"Kann man kaum glauben"
Es ist immer noch ein Punkt, den Rot-Weiss Essen gegenüber Cottbus und Duisburg schon mehr auf dem Konto hat. Die Mannschaft von Uwe Koschinat wird erst nach den Konkurrenten spielen, aber kann den Vorsprung mit einem Sieg gegen Saarbrücken verteidigen. Doch den gilt es erst einmal zu holen. "Das ist ein Gegner, der sehr, sehr überraschend im unteren Bereich der Tabelle angesiedelt ist. Das kann man kaum glauben, wenn man die Qualität der Einzelspieler vom Torwart bis zur hohen Anzahl an Mittelstürmern sieht", erklärte Koschinat. Auf Respekt vor den Stärken der Saarbrücker aber auch der Fokus auf die eigenen Fähigkeiten waren die Forderungen vom RWE-Coach.
Und dann hat es Essen in der eigenen Hand. "Der 1. FC Saarbrücken hat eine sehr enttäuschende Saison hinter sich. Hinter den Kulissen gibt es mit Sicherheit alles andere als Ruhe", führte der 54-Jährige, der selber in 50 Partien an der Seitenlinie vom FCS stand, weiter aus. Die Unsicherheit sei greifbar. "Insofern ist das natürlich etwas, was auch auf die Mannschaft ausgestrahlt hat. Das wollen wir definitiv auch ins Spiel transportieren, weil wir das feste Ziel haben, einen weiteren Heimsieg einzufahren." Dafür stehen Koschinat alle Spieler zur Verfügung, denn auch Lucas Brumme kehrt von einer Gelbsperre zurück.
"Enorm gefestigten Eindruck gemacht"
Doch wie steht es um den eigenen psychologischen Moment? Der Cheftrainer räumte ein, dass die Niederlage in Cottbus seine Person mehr frustriert hätte, als es innerhalb der Mannschaft der Fall war. Von Niedergeschlagenheit war keine Rede. "Es ist sehr, sehr ärgerlich, dass wir dieses Spitzenspiel nicht gewinnen konnten, dass wir dort nichts Zählbares mitgenommen haben. Aber ich glaube, jedem bleibt die Dramaturgie und die Qualität dieses Spiels in Erinnerung", stärkte Koschinat seine Mannschaft inhaltlich. RWE habe sicherlich nicht fehlerfrei gespielt, was es in der Woche aufzuarbeiten galt, aber Sorgen machte sich der Cheftrainer nicht.
Essen wird nicht einbrechen, darauf legte sich Koschinat fest. "Wir haben vor ausverkauftem Haus in Cottbus einen enorm gefestigten Eindruck gemacht und mit dem Spielstart gezeigt, dass wir gar keine Luft an dieses Spiel gelassen haben, dass wir drei Mal in Führung gegangen sind", betonte der Übungsleiter. "Das sind schon sehr, sehr positive Faktoren, die wir logischerweise mit unserer Heimstärke an die Hafenstraße mitnehmen wollen." Angst, etwas zu verspielen, deutete sich beim Revierklub nicht an.
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