Während der VfL Osnabrück bereits vor den letzten beiden Spieltagen als Aufsteiger und Meister feststeht, ist Rot-Weiss Essen im Aufstiegskampf ins Hintertreffen geraten. Hansa ist sogar wohl schon komplett raus.
Zwei Wochen ist es her, als Rot-Weiss Essen bis zur 72. Minute mit 3:1 in Cottbus führte und zu diesem Zeitpunkt sieben Punkte vor Energie lag. Die Mannschaft von Uwe Koschinat stand bereits mit einem Bein in der 2. Liga, gab die Partie bekanntlich aber binnen neun Minuten aus der Hand und verlor anschließend auch gegen Saarbrücken (1:2) und Stuttgart II (1:6). Aus sieben Punkten Vorsprung wurden zwei Punkte Rückstand. Neben den Lausitzern ist nun auch der MSV Duisburg an den Essenern vorbeigezogen, sodass die Mannschaft von der Hafenstraße den Aufstieg bei zwei Punkten Rückstand auf Cottbus und Duisburg nicht mehr in der eigenen Hand hat.
"Wenn wir uns, und das sind wir nach wie vor, als Spitzenmannschaft bezeichnen wollen, dann wird spätestens jetzt deutlich, dass du das mit einer solchen Anzahl an Gegentoren und Elfmetern eigentlich nicht kannst", sagte Trainer Uwe Koschinat nach dem 1:6-Debakel beim VfB II. Mit 64 Gegentoren stellt RWE die mit großem Abstand schwächste Defensive aller Aufstiegskandidaten, auch 13 verursachte Elfmeter sind der Spitzenwert. Allein in den letzten drei Partien schlug es 13 Mal ein. "Wir haben uns unsere hervorragende Ausgangsposition durch taktische Undiszipliniertheiten selbst kaputt gemacht." Auch, weil RWE nach Einschätzung von Koschinat derzeit "zu viele Spieler" auf dem Platz habe, "die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind". Mit Blick auf die vergangenen Spiele sei es "fast schon illusorisch, von ganz großen Zielen zu sprechen".
Noch schlechter ist die Ausgangslage für Hansa Rostock. Nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen liegt die Kogge nun bereits fünf Zähler hinter Platz 3 – und hat damit nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg. Um am Saisonende doch noch mindestens Dritter zu werden, müsste die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann gegen Stuttgart II und Saarbrücken gewinnen, während Duisburg maximal einen, Essen drei und Verl vier Zähler holen dürfte. Man muss kein großer Prophet sein, um zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario äußerst gering ist. Es läuft daher alles darauf hinaus, dass die Kogge den Aufstieg wie schon im Vorjahr im Endspurt verspielt und damit in ihre dritte Saison in der 3. Liga am Stück geht.
"Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch. Trotzdem muss man der Realität ins Auge blicken, dass es sehr schwer wird, jetzt noch auf den dritten Platz zu springen", schätzt Kapitän Franz Pfanne die Lage nach dem 1:1 im Vereins-TV ein. Ein Punkt bei der zweitstärksten Mannschaft der Rückrunde sei "grundsätzlich völlig okay, nur nicht in der Situation, in der wir uns befinden". Auch Torschütze Maximilian Krauß meinte: "Um die Minimalchance noch zu wahren, hätten wir gewinnen müssen." Dennoch soll im wahrscheinlich letzten Heimspiel dieser Saison gegen Stuttgart II am nächsten Samstag unbedingt wieder ein Sieg her: "Wir sind es den 25.000 Zuschauern schuldig, dass wir nicht nur 100 Prozent geben, sondern voll auf Sieg spielen."
https://www.liga3-online.de/aufstiegskampf-rwe-geraet-ins-hintertreffen-hansa-wohl-raus/
RWE hat Aufstieg nicht mehr in eigener Hand
Zwei Wochen ist es her, als Rot-Weiss Essen bis zur 72. Minute mit 3:1 in Cottbus führte und zu diesem Zeitpunkt sieben Punkte vor Energie lag. Die Mannschaft von Uwe Koschinat stand bereits mit einem Bein in der 2. Liga, gab die Partie bekanntlich aber binnen neun Minuten aus der Hand und verlor anschließend auch gegen Saarbrücken (1:2) und Stuttgart II (1:6). Aus sieben Punkten Vorsprung wurden zwei Punkte Rückstand. Neben den Lausitzern ist nun auch der MSV Duisburg an den Essenern vorbeigezogen, sodass die Mannschaft von der Hafenstraße den Aufstieg bei zwei Punkten Rückstand auf Cottbus und Duisburg nicht mehr in der eigenen Hand hat.
"Wenn wir uns, und das sind wir nach wie vor, als Spitzenmannschaft bezeichnen wollen, dann wird spätestens jetzt deutlich, dass du das mit einer solchen Anzahl an Gegentoren und Elfmetern eigentlich nicht kannst", sagte Trainer Uwe Koschinat nach dem 1:6-Debakel beim VfB II. Mit 64 Gegentoren stellt RWE die mit großem Abstand schwächste Defensive aller Aufstiegskandidaten, auch 13 verursachte Elfmeter sind der Spitzenwert. Allein in den letzten drei Partien schlug es 13 Mal ein. "Wir haben uns unsere hervorragende Ausgangsposition durch taktische Undiszipliniertheiten selbst kaputt gemacht." Auch, weil RWE nach Einschätzung von Koschinat derzeit "zu viele Spieler" auf dem Platz habe, "die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind". Mit Blick auf die vergangenen Spiele sei es "fast schon illusorisch, von ganz großen Zielen zu sprechen".
Hansa fehlen schon fünf Punkte
Noch schlechter ist die Ausgangslage für Hansa Rostock. Nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen liegt die Kogge nun bereits fünf Zähler hinter Platz 3 – und hat damit nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg. Um am Saisonende doch noch mindestens Dritter zu werden, müsste die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann gegen Stuttgart II und Saarbrücken gewinnen, während Duisburg maximal einen, Essen drei und Verl vier Zähler holen dürfte. Man muss kein großer Prophet sein, um zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario äußerst gering ist. Es läuft daher alles darauf hinaus, dass die Kogge den Aufstieg wie schon im Vorjahr im Endspurt verspielt und damit in ihre dritte Saison in der 3. Liga am Stück geht.
"Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch. Trotzdem muss man der Realität ins Auge blicken, dass es sehr schwer wird, jetzt noch auf den dritten Platz zu springen", schätzt Kapitän Franz Pfanne die Lage nach dem 1:1 im Vereins-TV ein. Ein Punkt bei der zweitstärksten Mannschaft der Rückrunde sei "grundsätzlich völlig okay, nur nicht in der Situation, in der wir uns befinden". Auch Torschütze Maximilian Krauß meinte: "Um die Minimalchance noch zu wahren, hätten wir gewinnen müssen." Dennoch soll im wahrscheinlich letzten Heimspiel dieser Saison gegen Stuttgart II am nächsten Samstag unbedingt wieder ein Sieg her: "Wir sind es den 25.000 Zuschauern schuldig, dass wir nicht nur 100 Prozent geben, sondern voll auf Sieg spielen."
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