Der geplante Stadionumbau bei RWE bringt ja einige Veränderungen mit sich – vor allem, dass die Ecken geschlossen werden sollen. Dadurch wird das Stadion kompakter, lauter und irgendwie auch „enger“ im positiven wie im negativen Sinne. Gleichzeitig verschwinden aber auch die letzten offenen Bereiche, die man vielleicht noch flexibel nutzen konnte.

In anderen Szenen gab es ja immer wieder Gruppen, die sich bewusst eigene Bereiche geschaffen haben – teilweise auch etwas abseits vom Hauptblock, um ihre eigene Identität und Werte zu leben. Gerade wenn man nicht komplett im bestehenden Gefüge aufgehen will, kann so ein eigener Ort schon wichtig sein.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wenn sich durch den Umbau sowieso vieles neu sortiert, Blöcke sich verschieben und Strukturen vielleicht aufbrechen – wäre das nicht genau der Moment, um auch neue Wege zu gehen? Gerade für Leute, die sich klar antirassistisch positionieren wollen und vielleicht bisher keinen richtigen Platz hatten.

Oder ist das am Ende doch naiv gedacht, weil sich bestehende Strukturen eh durchsetzen und wenig Raum für Neues bleibt?

Ich denke an Ultras Aachen z.B auch wenn das nicht gut ausgegangen ist.

oder an Gruppen wie Banda Confusa in Essen damals

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