Eigentlich wollte sich Rot-Weiss Essen als Ersatz für den nach Portugal abgewanderten Tom Moustier mit Max Brandt von Liga-Konkurrent SSV Ulm verstärken. Doch wie die "WAZ" berichtet, haben die Essener nun Abstand von dem Transfer genommen.

Umdenken hinter den Kulissen​


Demnach soll bei den Verantwortlichen ein Umdenken stattgefunden haben. Anstatt einen neuen Spieler für das zentrale Mittelfeld zu verpflichten, soll nun auf den bestehenden Kader um Klaus Gjasula, Torben Müsel, Nils Kaiser, Gianluca Swajkowski und Neuzugang Ruben Reisig vertraut werden. Letzterer ist zwar eher im defensiven Mittelfeld zuhause, hat in Hoffenheim aber auch schon auf der Acht gespielt.

Dass der Brandt-Wechsel nicht zustande kommt, dürfte aber auch damit zusammenhängen, dass der SSV den 24-Jährigen gar nicht abgeben wollte. Trainer Pavel Dotchev etwa hatte betont, dass ein Abgang des Mittelfeldspielers "nicht infrage" komme, da er als Stammspieler fest eingeplant ist.

Wollte RWE nicht mehr zahlen?​


Bei einer gewissen Summe wären die Spatzen sicherlich gesprächsbereit gewesen, doch mehr als die zuletzt kolportierten 150.000 Euro wollte RWE offenbar nicht zahlen. Somit bleibt es in Danny Schmidt (Fortuna Düsseldorf), Ben Hüning (BVB II) und Ruben Reisig (Hoffenheim II) vorerst bei drei Winter-Transfers. Nicht auszuschließen aber, dass Essen noch ein viertes Mal tätig wird. Das nötige Kleingeld ist in jedem Fall vorhanden, da der Moustier-Wechsel laut der "WAZ" knapp 600.000 Euro in die Kassen gespült haben soll.

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