Es war schon alles angerichtet für die Rückkehr von Patrick Nkoa bei Alemannia Aachen, doch dann funkte Eintracht Brauschweig um Ex-Trainer Heiner Backhaus dazwischen und nahm den Innenverteidiger am Freitag unter Vertrag. Die Aufregung bei den Schwarz-Gelben war groß, Backhaus wehrt sich aber gegen die Kritik.
Der Vertrag war bereits ausgehandelt, der Medizincheck schon angesetzt. Nur die Unterschrift fehlte noch zur Rückkehr des 26-Jährigen an den Tivoli, wo er bereits in der letzten Saison spielte. Am Donnerstag sollte alles finalisiert werden, doch dazu kam es nicht.
Denn weil Zweitligist Eintracht Braunschweig durch die schwere Verletzung von Frederik Jäkel (Kreuzbandriss) ein Innenverteidiger weggebrochen ist, erinnerte sich Ex-Alemannia-Coach Heiner Backhaus an den Kameruner, sodass die Verantwortlichen dem 26-Jährigen kurzfristig ein Angebot unterbreiteten, das diese schließlich annahm. Und das, obwohl er Alemannia Aachen bereits zugesagt hatte. Von "Wortbruch" ist im Umfeld die Rede, viele Fans sind nun noch schlechter auf Backhaus zu sprechen, nachdem dieser den Verein ausgerechnet zum Start der Vorbereitung fast über Nacht verlassen hatte.
Bei der Spieltags-Pressekonferenz der Braunschweiger vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld wehrte sich Backhaus am Freitag gegen die zum Teil scharfe Kritik aus Aachen und bezeichnete diese als "nicht korrekt", denn: "Das ist das Geschäft. Wir haben letztes Jahr auch einen Spieler, Baxter Bahn, verpflichtet, der bei Viktoria Köln schon ein Hotelzimmer hatte und Kapitän werden sollen. Einen Tag vor dem Transfer haben wir ihn nach Aachen gelockt. Das ist einfach das Geschäft einfach. Und daran müssen sich auch die Aachener gewöhnen."
Pikant ist der Wechsel Nkoas nach Braunschweig auch deshalb, weil Backhaus unmittelbar nach seinem Abgang zu Eintracht Braunschweig noch vehement dementiert hatte, den Kameruner mitnehmen zu wollen. Dass der 26-Jährige nun doch in Braunschweig gelandet ist, sei einzig der Verletzung von Jäkel geschuldet. "Wenn Aachen ihn letzte Woche verpflichtet hätte, dann hätten wir ihn nach haben können", so Backhaus, der Nkoa vor einem Jahr "gegen den Willen vieler, vieler Leute" nach Aachen geholt haben.
Dass sich Backhaus, vor allem von Seiten der Fans, immer wieder scharfer Kritik ausgesetzt sieht, schob er zur Seite: "Das ist einfach der Preis, den du dafür zahlst, wenn du dich verändern willst." Über die Gründe, warum er sich verändern wollte, könne er allerdings nicht reden. "Weil dann müsste ich Dinge preisgeben, die für Unruhe bei Alemannia Aachen sorgen würden."
Gleichwohl deutete der 43-Jährige an, dass ihm das Vertrauen gefehlt hatte: "Ich lebe von Vertrauen, weil ich sehr viel Vertrauen gebe an die Spieler." Doch nachdem mehrerer seiner Vorgesetzten gehen mussten, "war mir das zu heiß, weil das Vertrauen nicht mehr da war". Dennoch sei dem dem TSV "total dankbar" und blickt auf eine "super Zeit" zurück.
"Nicht korrekt": Backhaus wehrt sich gegen Kritik aus Aachen
Fans sprechen von "Wortbruch"
Der Vertrag war bereits ausgehandelt, der Medizincheck schon angesetzt. Nur die Unterschrift fehlte noch zur Rückkehr des 26-Jährigen an den Tivoli, wo er bereits in der letzten Saison spielte. Am Donnerstag sollte alles finalisiert werden, doch dazu kam es nicht.
Denn weil Zweitligist Eintracht Braunschweig durch die schwere Verletzung von Frederik Jäkel (Kreuzbandriss) ein Innenverteidiger weggebrochen ist, erinnerte sich Ex-Alemannia-Coach Heiner Backhaus an den Kameruner, sodass die Verantwortlichen dem 26-Jährigen kurzfristig ein Angebot unterbreiteten, das diese schließlich annahm. Und das, obwohl er Alemannia Aachen bereits zugesagt hatte. Von "Wortbruch" ist im Umfeld die Rede, viele Fans sind nun noch schlechter auf Backhaus zu sprechen, nachdem dieser den Verein ausgerechnet zum Start der Vorbereitung fast über Nacht verlassen hatte.
"Das ist das Geschäft"
Bei der Spieltags-Pressekonferenz der Braunschweiger vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld wehrte sich Backhaus am Freitag gegen die zum Teil scharfe Kritik aus Aachen und bezeichnete diese als "nicht korrekt", denn: "Das ist das Geschäft. Wir haben letztes Jahr auch einen Spieler, Baxter Bahn, verpflichtet, der bei Viktoria Köln schon ein Hotelzimmer hatte und Kapitän werden sollen. Einen Tag vor dem Transfer haben wir ihn nach Aachen gelockt. Das ist einfach das Geschäft einfach. Und daran müssen sich auch die Aachener gewöhnen."
Pikant ist der Wechsel Nkoas nach Braunschweig auch deshalb, weil Backhaus unmittelbar nach seinem Abgang zu Eintracht Braunschweig noch vehement dementiert hatte, den Kameruner mitnehmen zu wollen. Dass der 26-Jährige nun doch in Braunschweig gelandet ist, sei einzig der Verletzung von Jäkel geschuldet. "Wenn Aachen ihn letzte Woche verpflichtet hätte, dann hätten wir ihn nach haben können", so Backhaus, der Nkoa vor einem Jahr "gegen den Willen vieler, vieler Leute" nach Aachen geholt haben.
Backhaus will nicht über Gründe für Abgang sprechen
Dass sich Backhaus, vor allem von Seiten der Fans, immer wieder scharfer Kritik ausgesetzt sieht, schob er zur Seite: "Das ist einfach der Preis, den du dafür zahlst, wenn du dich verändern willst." Über die Gründe, warum er sich verändern wollte, könne er allerdings nicht reden. "Weil dann müsste ich Dinge preisgeben, die für Unruhe bei Alemannia Aachen sorgen würden."
Gleichwohl deutete der 43-Jährige an, dass ihm das Vertrauen gefehlt hatte: "Ich lebe von Vertrauen, weil ich sehr viel Vertrauen gebe an die Spieler." Doch nachdem mehrerer seiner Vorgesetzten gehen mussten, "war mir das zu heiß, weil das Vertrauen nicht mehr da war". Dennoch sei dem dem TSV "total dankbar" und blickt auf eine "super Zeit" zurück.
"Nicht korrekt": Backhaus wehrt sich gegen Kritik aus Aachen