Gegen Jahn Regensburg geriet RWE bereits nach 14 Sekunden in Rückstand, drehte das Spiel aber noch, ist nun seit neun Partien ungeschlagen und punktgleich mit dem MSV Duisburg. Cheftrainer Uwe Koschinat richtete nach Abpfiff noch einmal einen Appell an jeden, der es mit RWE hält.
Gerade einmal 14 Sekunden waren gespielt, da unterlief Ersatztorwart Felix Wienand ein fataler Ballverlust im eigenen Strafraum – und RWE rannte früh einem 0:1-Rückstand hinterher. "In einem solchen Spiel so früh in Rückstand zu geraten, ist nicht leicht mit den Unruhen im Vorfeld", erklärte Cheftrainer Uwe Koschinat nach Abpfiff bei "MagentaSport". Obwohl RWE nur drei Niederlagen in der kompletten Saison kassierte, stand der Revierklub noch nie auf einem Aufstiegsplatz. Zu viele Unentschieden prägten das Tabellenbild der Essener.
Gegen Regensburg drohte der nächste Rückschlag, aber RWE schlug selbst zurück. "Das letzte Spiel in Aachen war nicht unser bestes Spiel, weshalb wir den Fans etwas zurückgeben wollten. Das ging nicht so gut los", kommentierte RWE-Verteidiger Jannik Hofmann. Sein Treffer markierte dann aber die Wende (61.), nachdem zuvor schon der Ausgleich durch Brumme gelungen war (33.). "Die Fans waren trotzdem da", lobte der 23-Jährige den Zusammenhalt, der an der Hafenstraße zu spüren war. Und Hofmann war sich auch sicher: "Heute haben wir sehr gut gespielt. Es hat nicht alles geklappt, aber die fußballerischen Aspekte waren super."
Essen drehte die Partie und brachte am Ende ein 3:2 über die Zeit. Mit einer Serie von neun Partien in Folge ohne Niederlage und 43 Punkten auf dem Konto steht RWE nun auf Platz 5 – punktgleich mit dem MSV Duisburg, der zurzeit den Relegationsplatz belegt. RWE mischt weiter voll mit, was Koschinat zu einem Appell an das gesamte Umfeld bewegte. "Mit dem Klassenerhalt in der letzten Saison war klar, dass der Aufstieg jetzt das Ziel sein muss", holte der 54-Jährige dazu aus. Und stellte klar: "Selbstverständlich streben wir an jedem Wochenende die maximale Leistung an und wollen das Allerbeste, was für RWE möglich ist."
Dass das nicht immer gelingen konnte, liegt im Fußball in der Natur der Sache. Die Erwartungshaltung soll keine Last sein, fand der Cheftrainer. "Wir werden es am Ende nur schaffen, wenn alle das Ziel positiv sehen. An jedem Spieltag. Wir werden das nicht schaffen, wenn wir permanent Skeptikern begegnen müssen", erläuterte Koschinat. Denn die Entwicklung ist faktisch gut, wie er hervorhob. "Zu kämpfen ist eine Grundvoraussetzung an der Hafenstraße, und heute hatten wir unfassbar viele fußballerische Momente, mit denen wir den Gegner in vielen Situationen geknackt haben. Es kamen beide Dinge zusammen, die man hier in Essen sehen will", fasste Koschinat zusammen. Kehren nun Ruhe und Geschlossenheit beim Revierklub ein? Das dürfte auch vom Ausgang des Topspiels beim VfL Osnabrück am kommenden Samstag abhängen. Mit einem Sieg könnte RWE dann erstmals auf einen Aufstiegsplatz springen.
https://www.liga3-online.de/koschinat-appelliert-werden-es-am-ende-nur-schaffen-wenn/
"Die Fans waren trotzdem da"
Gerade einmal 14 Sekunden waren gespielt, da unterlief Ersatztorwart Felix Wienand ein fataler Ballverlust im eigenen Strafraum – und RWE rannte früh einem 0:1-Rückstand hinterher. "In einem solchen Spiel so früh in Rückstand zu geraten, ist nicht leicht mit den Unruhen im Vorfeld", erklärte Cheftrainer Uwe Koschinat nach Abpfiff bei "MagentaSport". Obwohl RWE nur drei Niederlagen in der kompletten Saison kassierte, stand der Revierklub noch nie auf einem Aufstiegsplatz. Zu viele Unentschieden prägten das Tabellenbild der Essener.
Gegen Regensburg drohte der nächste Rückschlag, aber RWE schlug selbst zurück. "Das letzte Spiel in Aachen war nicht unser bestes Spiel, weshalb wir den Fans etwas zurückgeben wollten. Das ging nicht so gut los", kommentierte RWE-Verteidiger Jannik Hofmann. Sein Treffer markierte dann aber die Wende (61.), nachdem zuvor schon der Ausgleich durch Brumme gelungen war (33.). "Die Fans waren trotzdem da", lobte der 23-Jährige den Zusammenhalt, der an der Hafenstraße zu spüren war. Und Hofmann war sich auch sicher: "Heute haben wir sehr gut gespielt. Es hat nicht alles geklappt, aber die fußballerischen Aspekte waren super."
Kritik an "permanenten Skeptiker"
Essen drehte die Partie und brachte am Ende ein 3:2 über die Zeit. Mit einer Serie von neun Partien in Folge ohne Niederlage und 43 Punkten auf dem Konto steht RWE nun auf Platz 5 – punktgleich mit dem MSV Duisburg, der zurzeit den Relegationsplatz belegt. RWE mischt weiter voll mit, was Koschinat zu einem Appell an das gesamte Umfeld bewegte. "Mit dem Klassenerhalt in der letzten Saison war klar, dass der Aufstieg jetzt das Ziel sein muss", holte der 54-Jährige dazu aus. Und stellte klar: "Selbstverständlich streben wir an jedem Wochenende die maximale Leistung an und wollen das Allerbeste, was für RWE möglich ist."
Dass das nicht immer gelingen konnte, liegt im Fußball in der Natur der Sache. Die Erwartungshaltung soll keine Last sein, fand der Cheftrainer. "Wir werden es am Ende nur schaffen, wenn alle das Ziel positiv sehen. An jedem Spieltag. Wir werden das nicht schaffen, wenn wir permanent Skeptikern begegnen müssen", erläuterte Koschinat. Denn die Entwicklung ist faktisch gut, wie er hervorhob. "Zu kämpfen ist eine Grundvoraussetzung an der Hafenstraße, und heute hatten wir unfassbar viele fußballerische Momente, mit denen wir den Gegner in vielen Situationen geknackt haben. Es kamen beide Dinge zusammen, die man hier in Essen sehen will", fasste Koschinat zusammen. Kehren nun Ruhe und Geschlossenheit beim Revierklub ein? Das dürfte auch vom Ausgang des Topspiels beim VfL Osnabrück am kommenden Samstag abhängen. Mit einem Sieg könnte RWE dann erstmals auf einen Aufstiegsplatz springen.
https://www.liga3-online.de/koschinat-appelliert-werden-es-am-ende-nur-schaffen-wenn/