Am Aachener Tivoli sah Rot-Weiss Essen lange wieder sichere Verlierer aus, ehe der eingewechselte Dickson Abiama in seinem ersten Spiel für RWE ganz spät noch einen Doppelpack schnürte und damit noch für einen Punktgewinn sorgte. Trainer Uwe Koschinat zeigte sich vom Neuzugang aus Kaiserslautern überrascht.
Erst traf er aus knapp 20 Metern (85.), dann aus dem Gewühl (89.): Binnen vier Minuten netzte Abiama nach seiner Einwechslung zur Schlussphase (71.) doppelt ein und verhinderte damit die Auswärtsniederlage am Tivoli, die ohne Frage verdient gewesen wäre. Schließlich war RWE übe weite Strecken nicht in der Partie und blieb in der Offensive lange harmlos – bis Abiama kam. Dass der 27-Jährige so kraftvoll schießen kann wie beim 2:3, darüber zeigte sich selbst Trainer Uwe Koschinat erstaunt:
"Es hat mich ein bisschen überrascht, dass er einen sehr, sehr guten Abschluss aus der Distanz hat", sagte er bei "MagentaSport". Abiama selbst führte die Schusskraft vor allem auf regelmäßiges Training zurück und zeigte sich "sehr froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte". Koschinat bescheinigte der Leihgabe aus Kaiserslautern körperlich ein "Top-Niveau" und beschrieb Abiama als einen Spieler, "der uns flexibler macht. Einen geileren Einstand kannst du ja nicht haben."
Dabei sah es 85 Minuten lang nicht danach aus, als könnte RWE etwas mitnehmen. Bereits nach fünf Minuten gerieten die Essener in Rückstand und konnten sich auch über den zwischenzeitlichen Ausgleich von Mizuta (22.) nicht in die Partie arbeiten. Noch vor der Pause ging Aachen erneut in Führung (35.), ehe die Schwarz-Gelben nur 16 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 3:1 erhöhten. Koschinat sprach von einer "herausragenden Alemannia", mit der sich sein Team "sehr schwer getan" habe. "Auf der anderen Seite hat man aber auch gesehen, wie viel Kraft und Energie diese Mannschaft hat, um am Ende dann mit einem Punkt nach einem solchen Spiel nach Hause zu fahren."
Auch die "starke Bank" machte der 54-Jährige als Faktor aus. "Man muss ehrlicherweise auch sagen, dass Aachen nicht mehr in der Lage war, die letzten 10, 15 Minuten zu spielen. Die waren reihenweise K.o. und sind mit Sicherheit komplett an ihre Grenzen gegangen. Das haben wir ein Stück weit ausgenutzt." Wohl dem, der dann einen Abiama von der Bank bringen kann. Durch das Remis hat RWE zwar den Sprung auf Platz 3 verpasst, bleibt als Fünfter aber ganz dicht oben dran. Im Heimspiel gegen Regensburg am kommenden Samstag sollen dann wieder drei Zähler auf das Konto, wenngleich mit Mizuta und Schultz gleich zwei Spieler wegen der fünften gelben Karte gesperrt fehlen werden.
https://www.liga3-online.de/geiler-einstand-koschinat-von-abiama-ueberrascht/
"Sehr froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte"
Erst traf er aus knapp 20 Metern (85.), dann aus dem Gewühl (89.): Binnen vier Minuten netzte Abiama nach seiner Einwechslung zur Schlussphase (71.) doppelt ein und verhinderte damit die Auswärtsniederlage am Tivoli, die ohne Frage verdient gewesen wäre. Schließlich war RWE übe weite Strecken nicht in der Partie und blieb in der Offensive lange harmlos – bis Abiama kam. Dass der 27-Jährige so kraftvoll schießen kann wie beim 2:3, darüber zeigte sich selbst Trainer Uwe Koschinat erstaunt:
"Es hat mich ein bisschen überrascht, dass er einen sehr, sehr guten Abschluss aus der Distanz hat", sagte er bei "MagentaSport". Abiama selbst führte die Schusskraft vor allem auf regelmäßiges Training zurück und zeigte sich "sehr froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte". Koschinat bescheinigte der Leihgabe aus Kaiserslautern körperlich ein "Top-Niveau" und beschrieb Abiama als einen Spieler, "der uns flexibler macht. Einen geileren Einstand kannst du ja nicht haben."
Koschinat lobt Moral und starke Bank
Dabei sah es 85 Minuten lang nicht danach aus, als könnte RWE etwas mitnehmen. Bereits nach fünf Minuten gerieten die Essener in Rückstand und konnten sich auch über den zwischenzeitlichen Ausgleich von Mizuta (22.) nicht in die Partie arbeiten. Noch vor der Pause ging Aachen erneut in Führung (35.), ehe die Schwarz-Gelben nur 16 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 3:1 erhöhten. Koschinat sprach von einer "herausragenden Alemannia", mit der sich sein Team "sehr schwer getan" habe. "Auf der anderen Seite hat man aber auch gesehen, wie viel Kraft und Energie diese Mannschaft hat, um am Ende dann mit einem Punkt nach einem solchen Spiel nach Hause zu fahren."
Auch die "starke Bank" machte der 54-Jährige als Faktor aus. "Man muss ehrlicherweise auch sagen, dass Aachen nicht mehr in der Lage war, die letzten 10, 15 Minuten zu spielen. Die waren reihenweise K.o. und sind mit Sicherheit komplett an ihre Grenzen gegangen. Das haben wir ein Stück weit ausgenutzt." Wohl dem, der dann einen Abiama von der Bank bringen kann. Durch das Remis hat RWE zwar den Sprung auf Platz 3 verpasst, bleibt als Fünfter aber ganz dicht oben dran. Im Heimspiel gegen Regensburg am kommenden Samstag sollen dann wieder drei Zähler auf das Konto, wenngleich mit Mizuta und Schultz gleich zwei Spieler wegen der fünften gelben Karte gesperrt fehlen werden.
https://www.liga3-online.de/geiler-einstand-koschinat-von-abiama-ueberrascht/