FÖRDERWERK: U19 gelingt erster Dreier beim 1:0-Heimsieg gegen SG Unterrath – Rot-Weiss Essen

U17 scheidet im Achtelfinale des Niederrheinpokals beim VfB 03 Hilden aus.​

FÖRDERWERK: U19 gelingt erster Dreier beim 1:0-Heimsieg gegen SG Unterrath – Rot-Weiss Essen

Die U19 fährt den ersten Sieg in der Hauptrunde der Liga B ein. (Foto: Endberg)

U19: Nachbericht Rot-Weiss Essen – SG Unterrath 1:0 (0:0)


Die A-Junioren von Rot-Weiss Essen haben im dritten Anlauf ihren ersten Sieg in der Hauptrunde der Liga B der U19-DFB-Nachwuchsliga eingefahren. Am 4. Spieltag der Gruppe G setzte sich das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK an der heimischen Seumannstraße 1:0 (0:0) gegen die SG Unterrath durch. Boran Özbek (83., Foulelfmeter) machte für das Team von Trainer Michael Delura in der Schlussphase der Begegnung den Unterschied.

„Das war bei der Intensität und der Einstellung auf jeden Fall die erhoffte Reaktion“, lobte Ex-Profi Delura mit Blick auf das vorausgegangene und enttäuschende 0:2 beim Hombrucher SV. „Über die Grundtugenden haben wir uns in das Spiel gearbeitet“, so der RWE-Trainer.

Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Rot-Weissen einige gute Offensivaktionen. „Da hat uns in den letzten Aktionen aber noch ein wenig die Genauigkeit gefehlt“, analysierte Delura. „Die ersten 20 Minuten des zweiten Durchgang gehörten der SG Unterrath. Gegen einen physisch starken Gegner mussten wir mit allen Mitteln dagegenhalten.“

Kritisch im Essener Strafraum wurde es vor allem, als der Ball bei einem RWE-Akteur am Arm landete. „Da wäre durchaus ein Handelfmeter gegen uns möglich gewesen“, gab der 40-Jährige ehrlich zu. „Dieses Quäntchen Glück konnten wir am Ende auf unsere Seite ziehen, weil die Jungs sich gut gewehrt haben und so auch kritische Momente überstehen konnten.“ So gab es schließlich einen Strafstoß für RWE, den das Team für das späte Siegtor nutzte.

Teil der A-Junioren war auch erneut ein Spieler aus der U17. Hatte in der Partie beim Hombrucher SV bereits Tim Radtke Luft im älteren Jahrgang geschnuppert, war das im Heimspiel gegen die SG Unterrath nun Leard Murici. „Auf der Sechser- oder Achter-Position war er bereits gut in unser Spiel eingebunden“, lobt Michael Delura. „Auch in den kommenden Wochen wollen wir U17-Spieler schon vorzeitig an die U19 heranführen.“

Eine Chance dazu bietet die nun gestartete Englische Woche. Am Dienstag ab 19 Uhr sind die Rot-Weissen im Niederrheinpokal-Achtelfinale beim SuS 09 Dinslaken aus der Kreisleistungsklasse gefordert. „Wir müssen voll fokussiert bleiben – ganz egal, wie der Gegner heißt“, fordert Trainer Delura. „Wir müssen immer zuerst über die Grundtugenden ins Spiel finden.“

In der Liga geht es am Sonntag ab 13 Uhr mit dem Heimspiel an der Seumannstraße gegen Alemannia Aachen weiter. Beide Teams trafen bereits Anfang Juli während der Vorbereitung aufeinander. Damals behielt RWE 3:2 die Oberhand. Das soll nun erneut gelingen. „Wir können uns weiterhin beim Positionsspiel verbessern. Vor allem bei langen Bällen des Gegners sind bei uns hin und wieder die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu groß“, sieht der U19-Trainer Ansatzpunkte zur Verbesserung.

U17: Nachbericht VfB 03 Hilden – Rot-Weiss Essen 1:0 (1:0)


Für die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen ist die Reise im Niederrheinpokal frühzeitig beendet. Das Team von Trainer Jens Grembowietz, das in der Hauptrunde der Liga B in der U17-DFB-Nachwuchsliga noch unbesiegt ist, musste im Achtelfinale des Niederrheinpokals beim VfB 03 Hilden aus der Niederrheinliga eine bittere 0:1 (0:1)-Niederlage hinnehmen.

„Wir sind alle enttäuscht, hatten uns den Verlauf des Spiels ganz anders vorgestellt“, sagt Grembowietz. „Es war ein unglaublich ekliges und hitziges Pokalspiel gegen einen Gegner, der sehr mutig gespielt und gut verteidigt hat. Letztlich haben wir nach einem Eckball einmal nicht aufgepasst und sind nach einer Standardsituation in Rückstand geraten.“

Für den zweiten Spielabschnitt hatte sich der RWE-Nachwuchs viel vorgenommen, war deutlich besser im Spiel, konnte sich aber weiterhin nur wenige nennenswerten Torchancen herausarbeiten. „Das war unter dem Strich zu wenig“, war Grembowietz mit den Offensivbemühungen seines Teams unzufrieden. „Wir haben unsere Angriffe zu kompliziert vorgetragen und es nicht so gut wie in den letzten Wochen auf den Platz bekommen.“

Weiter geht es für die U17 in der U17-DFB-Nachwuchsliga am kommenden Samstag (7. März). Ab 13 Uhr wird die Partie beim Tabellenführer Wuppertaler SV angepfiffen. „Negativerlebnisse gehören zur Entwicklung dazu, aber gegen den WSV möchte ich schon gerne eine Reaktion sehen“, sagt der 39-jährige RWE-Trainer.

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