Dem Opa Luscheskowski sein Enkel – Rot-Weiss Essen

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.​

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel – Rot-Weiss Essen


Kerl inne Kiste, immer wat los anne Hafenstraße 97a. Nach den beiden verkackten Spitzenspielen hat dem Uwe seine Truppe wieder zurück inne Spur gefunden! Zuerst muss man aber einmal den Blick nach hinten werfen. Und weil mich dat so beschäfticht hat, muss ich einfach getz auch nomma ein paar Worte über dat letzte Heimspiel verlieren.

Ich saß noch spät am Abend wieder zuhause auffe Couch und hatte irgenzwie den Gedanken, dat ich mich noch nie nach einem Heimsieg so verarscht gefühlt hab. Damit dat allet auf eine Seite passt, lass ich die Pyroshow und dat Feuerwerk zum Geburtstag der „Brigade Essen“ mal außen vor. Da kann getz jeder zu stehen wie er will. Wat gar nich geht sind diese Böller! Ker Leute! Gerade wir sind wat dat angeht doch gebrannte Kinder! Und trotzdem sind inne ersten Halbzeit auch zwo Böller auffe West explodiert. Der Rest des Stadions hat da auch deutlich seine Meinung gezeicht und dat is auch gut so! Worin Böller gipfeln können, musste unser Keeper Felix Wienand dann leider am eigenen Leib erfahren. Zum Glück steht Flex schon wieder aufm Platz und hat keine bleibenden Schäden davongetragen.

Trotzdem wundere ich mich, dat dat Spiel nach der langen Unterbrechung nochmal angepfiffen wurde. Für mich persönich gab et zig Dinge die dagegen gesprochen haben und kaum etwas, was dafür gesprochen hat. Aber et is wie et is und manchmal muss man auch nich alles kapieren. Die beiden Teams haben die unfreiwillige pause jedenfalls überraschend gut weggesteckt. Und unsere Roten haben am Ende völlig verdient auch die 3 Punkte in Bergeborbeck behalten. Was am Ende von dem Skandaspiel bleibt is ein Heimsieg und die Hoffnung, , dat diese armen Würstchen mit Ihre Böllers den Stadien und am besten dem ganzen Fußball fernbleiben. Getz heisst et: Abhaken und nach vorne gucken

2022 haben unsere Roten am Ende die Kurve bekommen und konnten vor Preußen Münster inne dritte Liga aufsteigen. Damit et auch in diesem Jahr so kommt muss getz aber eine Serie her. Gegen den Waldhof könnte so eine Serie gestartet worden sein. Auswärts bei den spielstarken Hoppenheimern konnte RWE die Partie drehen und am Ende genauso verdient die 3 Punkte in den Ruhrpott bringen.

Heute is dann dat große Wiedersehen mit unsrem Ex-Trainer. Willkommen zurück anne Hafenstraße Dabro!

Für ihn und Wismut siehts grade aber gar nich mal so gut aus. Für unseren RWE auf dem Papier eine mehr als nur lösbare Aufgabe. Um im Aufstiegsrennen bleiben zu können müssen die 3 Punkte einfach eingefahren werden. Denn ob Duisburg, Verl, Cottbus oder Osnabrück – die Konkurrenz stolpert selten. Dat Spiel gegen Mannheim und die Verletzung von Felix muss einfach alle aufgeweckt haben, damit Fans, Mannschaft, Trainer und Staff getz endlich alle an ein Strang ziehen und diese ganzen kleinen Nebengeräusche auch einfach mal ausblenden.

Getz geht’s umme Wurst und ich hab so richtig Bock am Ende in Ulm eine richtig fette Party zu feiern. Aber zuerst die Maloche und dann das Stauder. Heute fangen wir damit an.

Nur der RWE

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel – Rot-Weiss Essen
Dem Opa Luscheskowski sein Enkel – Rot-Weiss Essen

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