Der SSV Jahn Regensburg hat ein Pokal-Aus der besonders bitteren Sorte erwischt. Bis tief in die Nachspielzeit führte die Mannschaft von Michael Wimmer gegen den Bundesligisten vom 1. FC Köln, doch die Geißböcke schlugen innerhalb von 120 Sekunden doppelt zu. Die aufopferungsvolle Jahnelf stand am Ende mit leeren Händen da.
Die Jahnelf reagierte am Mittwoch auf die desaströse 0:4-Niederlage in der Liga, indem das Weiterkommen im Landespokal beim TSV Kornburg gesichert wurde. Cheftrainer Michael Wimmer nahm vier Veränderungen gegenüber der MSV-Pleite vor, ließ somit Ziegele, Asante, Bauer und Mätzler von Beginn an ran. Dafür saßen Seidel, Stolze, Beckhoff und Galjen auf der Bank.
Die Gäste aus Köln waren zunächst um Spielkontrolle bemüht, die Jahnelf kam schon in der Anfangsphase kaum zur Entfaltung. Kapitän Kühlwetter, der für vier Drittliga-Spiele gesperrt wurde, wurde bei einem Klärungsversuch vom eigenen Torwart abgeräumt, konnte aber weitermachen (9.). Gefährliche Strafraumszenen entstanden auf beiden Seiten nicht, aber nach nur 20 Spielminuten konnten die Kölner bereits sieben Eckstöße für sich verbuchen. Auf der anderen Seite rettete Hübers wiederum beim zweiten Eckball der Regensburger (26.). Aus dem Spiel heraus blieb ein Kopfball von Johannesson die gefährlichste Chance für Köln (28.).
Die Partie gestaltete sich offener, je mehr die Jahnelf für das Spiel tat. Hermes setzte Hübers im Pressing unter Druck und eroberte die Kugel. Gegen zwei Innenverteidiger legte sich der Jahn-Stürmer das Spielgerät noch im Strafraum zurecht, aber FC-Keeper Zieler hielt sicher (37.). Kurz vor der Pause hätte Regensbzrg aber beinahe den Nackenschlag kassiert, denn Hübers kam bei einem Freistoß zu einem scharfen Kopfball, der aber knapp am Tor vorbeiging (45.+2).
Der zweite Abschnitt startete, wie schon die erste Hälfte gestartet war: Köln schaffte Spielkontrolle, aber gefährliche Aktionen entstanden dadurch nicht. Glück dann für Regensburg: Nach einer unkontrollierten Ballannahme sprang das Spielgerät an Bauers ausgestreckten Oberarm, aber das blieb im eigenen Strafraum unbestraft (59.). Aber dann wurde Bauer auch auf der Gegenseite auffällig, denn Kühlwetter bediente den Außenbahnspieler mit dem Außenrist – und Bauer zog noch einen Schritt nach Innen, um die Kugel anschließend mit Wucht ins lange Eck zu schweißen (66.). Der Außenseiter führte!
Die Kölner waren im Jahnstadion gefordert, aber Bauer war nun an allen Ecken zu sehen. Nach einem Eckball, den der eingewechselte Thielmann mit vollem Risiko auf das Tor zog, blockte der Regensburger rechtzeitig ab (73.). Die nächste Chance ging auf das Konto von El Mala, aber auch Strauss war parat und grätschte dem nächsten Kölner Joker die Abschlussmöglichkeit vom Fuß (77.). Anschließend kämpfte Regensburg aufopferungsvoll bis zum Schluss, aber dann schlug Köln doch noch zurück: Ache legte einen hohen Ball in den Strafraum per Kopf für Martel ab, der den Ball unhaltbar in die Maschen schoss (90.+6). Und damit noch nicht genug, denn für Regensburg kam es ganz, ganz dick. Ache setzte sich im Strafraum abermals bei einem hohen Ball in der Luft stehend gegen zwei Verteidiger durch und legte auf Johannesson ab – aus spitzem Winkel traf der Isländer ins Mark der Regensburger, die somit innerhalb von 120 Sekunden den Einzug in die 2. Runde verspielten. Bitterer hätte die Jahnelf kaum aus dem DFB-Pokal 2025/26 ausscheiden können.
https://www.liga3-online.de/wahnsinn-ins-regensburg-koeln-entreisst-jahnelf-den-pokal-coup/
Wenig Torgefahr auf beiden Seiten
Die Jahnelf reagierte am Mittwoch auf die desaströse 0:4-Niederlage in der Liga, indem das Weiterkommen im Landespokal beim TSV Kornburg gesichert wurde. Cheftrainer Michael Wimmer nahm vier Veränderungen gegenüber der MSV-Pleite vor, ließ somit Ziegele, Asante, Bauer und Mätzler von Beginn an ran. Dafür saßen Seidel, Stolze, Beckhoff und Galjen auf der Bank.
Die Gäste aus Köln waren zunächst um Spielkontrolle bemüht, die Jahnelf kam schon in der Anfangsphase kaum zur Entfaltung. Kapitän Kühlwetter, der für vier Drittliga-Spiele gesperrt wurde, wurde bei einem Klärungsversuch vom eigenen Torwart abgeräumt, konnte aber weitermachen (9.). Gefährliche Strafraumszenen entstanden auf beiden Seiten nicht, aber nach nur 20 Spielminuten konnten die Kölner bereits sieben Eckstöße für sich verbuchen. Auf der anderen Seite rettete Hübers wiederum beim zweiten Eckball der Regensburger (26.). Aus dem Spiel heraus blieb ein Kopfball von Johannesson die gefährlichste Chance für Köln (28.).
Die Partie gestaltete sich offener, je mehr die Jahnelf für das Spiel tat. Hermes setzte Hübers im Pressing unter Druck und eroberte die Kugel. Gegen zwei Innenverteidiger legte sich der Jahn-Stürmer das Spielgerät noch im Strafraum zurecht, aber FC-Keeper Zieler hielt sicher (37.). Kurz vor der Pause hätte Regensbzrg aber beinahe den Nackenschlag kassiert, denn Hübers kam bei einem Freistoß zu einem scharfen Kopfball, der aber knapp am Tor vorbeiging (45.+2).
Köln schafft den 120-Sekunden-Wahnsinn
Der zweite Abschnitt startete, wie schon die erste Hälfte gestartet war: Köln schaffte Spielkontrolle, aber gefährliche Aktionen entstanden dadurch nicht. Glück dann für Regensburg: Nach einer unkontrollierten Ballannahme sprang das Spielgerät an Bauers ausgestreckten Oberarm, aber das blieb im eigenen Strafraum unbestraft (59.). Aber dann wurde Bauer auch auf der Gegenseite auffällig, denn Kühlwetter bediente den Außenbahnspieler mit dem Außenrist – und Bauer zog noch einen Schritt nach Innen, um die Kugel anschließend mit Wucht ins lange Eck zu schweißen (66.). Der Außenseiter führte!
Die Kölner waren im Jahnstadion gefordert, aber Bauer war nun an allen Ecken zu sehen. Nach einem Eckball, den der eingewechselte Thielmann mit vollem Risiko auf das Tor zog, blockte der Regensburger rechtzeitig ab (73.). Die nächste Chance ging auf das Konto von El Mala, aber auch Strauss war parat und grätschte dem nächsten Kölner Joker die Abschlussmöglichkeit vom Fuß (77.). Anschließend kämpfte Regensburg aufopferungsvoll bis zum Schluss, aber dann schlug Köln doch noch zurück: Ache legte einen hohen Ball in den Strafraum per Kopf für Martel ab, der den Ball unhaltbar in die Maschen schoss (90.+6). Und damit noch nicht genug, denn für Regensburg kam es ganz, ganz dick. Ache setzte sich im Strafraum abermals bei einem hohen Ball in der Luft stehend gegen zwei Verteidiger durch und legte auf Johannesson ab – aus spitzem Winkel traf der Isländer ins Mark der Regensburger, die somit innerhalb von 120 Sekunden den Einzug in die 2. Runde verspielten. Bitterer hätte die Jahnelf kaum aus dem DFB-Pokal 2025/26 ausscheiden können.
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