Im Juni 2024 griff ein RWE-Fan und Ultra einen 36 Jahre alten Familienvater an. Der RWE Fan und Ultra der zu den "Freaks Essen" gehört, war mit mindestens 3 weiteren Männern auf der Kaulbachstraße unterwegs. Das Opfer befand sich vor der eigenen Wohnung und war inbegriffen nach einem Einkauf diese zu betreten. Dabei trug das Opfer ein blau-weißes Schalke T-Shirt mit der Aufschrift "Nordkurve".
Das sehend, soll der Täter auf den Mann zugerannt sein und gerufen haben:
Der Täter zerrte dann das Opfer auf die Straße und griff diesen mit Schlägen und Tritten gegen Körper und Kopf an. Zum Einsatz soll hier auch eine Gürtelschnalle gekommen sein. Das alles vor den Augen der Kinder des Täters, die das vom Fenster aus mit ansehen mussten.
Gefasst werden konnte nur der 29 jahre alte Täter. Mitunter weil er bei seiner Flucht vom Tatort seine Krankenkassenkarte und einen Schlüsselbund verloren hatte. Mögliche Mittäter konnten nicht gefasst oder ermittelt werden. Der Täter stritt bis zuletzt ab das Opfer geschlagen zu haben. Laut eigener Aussage, will er nur "am T-Shirt gezerrt" haben. Das Opfer und Zeugen identifizierten den Mann als Täter. Das gestohlene T-Shirt wurde ebenfalls in der Wohnung des Täters gefunden.
Im Vorfeld der Hauptverhandlung versuchte der Täter 600€ "Schmerzensgeld" an das Opfer zu zahlen. Hier hatte er um Spenden gebeten und 3.000€ als Ziel gesetzt. Sehr viele Spendenbeiträge waren dann szenebekannte Codes wie 13,12 (ACAB). Das Opfer lehne das Geld ab und auch ein neues T-Shirt das der Täter zum Prozess mitgebracht hatte.
Verurteilt wurde der Täter nun wegen schweren Raubes. Dabei liegt die Strafe von 2 Jahren und 8 Monaten noch deutlich unter der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe. Diese forderte 6 Jahre Haft.
Das mal als Beschreibung der Geschichte.
Dabei ist auch zu erwähnen das der Täter bereis in Köln und Krefeld strafrechtlich in Erscheinung gettreten ist. Einmal wegen Beleidigung und einmal wegen Beschädigung eines Fahrzeuges. Hier hatte er einmal einen Polizisten beleidigt und einmal ein Fahrzeug der Polizei beschädigt.
Während das Opfer nach 10 Tagen körperlich wieder "in Ordnung" war, sind die psychischen Schäden nach wie vor präsent. Nicht nur beim direkten Opfer, sondern auch bei den Kindern des Opfers.
Der Täter zeigte dann auch typische "Kasernentreue" und machte keinerlei Angaben zu den möglichen weiteren Tätern.
Ich finde das ganz ehrlich einfach nur krank. Sportliche Rivalität ist eine Sache, aber dieser tatsächliche Hass auf andere Fußballfans. Besonders wenn man bedenkt das der Täter wahrscheinlich in seinem Leben noch kein Spiel RWE vs Schalke gesehen haben wird. Zuletzt traf RWE 2009 gegen die zweite Mannschaft von Schalke 04. Die erste Mannschaft von Schalke 04, spielte zuletzt 1992 gegen RWE.
So Taten sind für mich genau das Ergebnis dieser "Kultur" des Hasses zwischen Vereinen, oft generationsübergreifend, wo nachfolgende Generationen erzogen werden Verein X zu hassen. Dazu die üblichen menschenverachtenden Sprüche und Gesänge im Stadion. Das führt genau dazu das Menschen wie der Täter und seine Freunde auch außerhalb des Stadions sich berechtigt fühlen so etwas zu tun.
submitted by /u/Aloflanelo
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Das sehend, soll der Täter auf den Mann zugerannt sein und gerufen haben:
Der Täter zerrte dann das Opfer auf die Straße und griff diesen mit Schlägen und Tritten gegen Körper und Kopf an. Zum Einsatz soll hier auch eine Gürtelschnalle gekommen sein. Das alles vor den Augen der Kinder des Täters, die das vom Fenster aus mit ansehen mussten.
Gefasst werden konnte nur der 29 jahre alte Täter. Mitunter weil er bei seiner Flucht vom Tatort seine Krankenkassenkarte und einen Schlüsselbund verloren hatte. Mögliche Mittäter konnten nicht gefasst oder ermittelt werden. Der Täter stritt bis zuletzt ab das Opfer geschlagen zu haben. Laut eigener Aussage, will er nur "am T-Shirt gezerrt" haben. Das Opfer und Zeugen identifizierten den Mann als Täter. Das gestohlene T-Shirt wurde ebenfalls in der Wohnung des Täters gefunden.
Im Vorfeld der Hauptverhandlung versuchte der Täter 600€ "Schmerzensgeld" an das Opfer zu zahlen. Hier hatte er um Spenden gebeten und 3.000€ als Ziel gesetzt. Sehr viele Spendenbeiträge waren dann szenebekannte Codes wie 13,12 (ACAB). Das Opfer lehne das Geld ab und auch ein neues T-Shirt das der Täter zum Prozess mitgebracht hatte.
Verurteilt wurde der Täter nun wegen schweren Raubes. Dabei liegt die Strafe von 2 Jahren und 8 Monaten noch deutlich unter der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe. Diese forderte 6 Jahre Haft.
Das mal als Beschreibung der Geschichte.
Dabei ist auch zu erwähnen das der Täter bereis in Köln und Krefeld strafrechtlich in Erscheinung gettreten ist. Einmal wegen Beleidigung und einmal wegen Beschädigung eines Fahrzeuges. Hier hatte er einmal einen Polizisten beleidigt und einmal ein Fahrzeug der Polizei beschädigt.
Während das Opfer nach 10 Tagen körperlich wieder "in Ordnung" war, sind die psychischen Schäden nach wie vor präsent. Nicht nur beim direkten Opfer, sondern auch bei den Kindern des Opfers.
Der Täter zeigte dann auch typische "Kasernentreue" und machte keinerlei Angaben zu den möglichen weiteren Tätern.
Ich finde das ganz ehrlich einfach nur krank. Sportliche Rivalität ist eine Sache, aber dieser tatsächliche Hass auf andere Fußballfans. Besonders wenn man bedenkt das der Täter wahrscheinlich in seinem Leben noch kein Spiel RWE vs Schalke gesehen haben wird. Zuletzt traf RWE 2009 gegen die zweite Mannschaft von Schalke 04. Die erste Mannschaft von Schalke 04, spielte zuletzt 1992 gegen RWE.
So Taten sind für mich genau das Ergebnis dieser "Kultur" des Hasses zwischen Vereinen, oft generationsübergreifend, wo nachfolgende Generationen erzogen werden Verein X zu hassen. Dazu die üblichen menschenverachtenden Sprüche und Gesänge im Stadion. Das führt genau dazu das Menschen wie der Täter und seine Freunde auch außerhalb des Stadions sich berechtigt fühlen so etwas zu tun.
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